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Völkermord an den Armeniern: Vernichtung im Osmanischen Reich

  • Priester, Politiker, Kulturschaffende – vor mehr als 100 Jahren verhafteten die türkischen Behörden in Istanbul die gesamte Führungsschicht des armenischen Volkes. Es war der Beginn ihrer systematischen Vertreibung und Vernichtung, befohlen von der osmanischen Regierung.
  • Zu Hunderttausenden wurden Frauen, Kinder und Männer in die syrische Wüste bei Aleppo getrieben. Bis zu 1,5 Millionen Menschen starben nach Schätzungen.
  • Ankara geht von erheblich weniger Opfern aus und weigert sich, die Gräueltaten als Völkermord anzuerkennen, wie es die Armenier verlangen.
  • 20 Länder, darunter die Schweiz, Schweden und Argentinien, haben das bereits getan. Deutschland noch nicht. Nun will der Bundestag mit einer Resolution von Union, SPD und Grünen die Gräueltaten ebenfalls Völkermord nennen.
© Andrey Rudakov/Bloomberg via Getty Images

Armenien: Zwischen zwei Imperien

Das unabhängige Armenien hat sich Russland wieder genähert, weil es Beistand im Berg-Karabach-Konflikt braucht. Damit bleibt die Dekolonialisierung unvollendet.

© Frank Schultze/Zeitenspiegel für DIE ZEIT

Dresdner Sinfoniker: Harte Musik in harten Zeiten

Selten hat ein freies Konzertprojekt politisch so viel Wind gemacht wie das Völkermordprojekt "Aghet". Wir sind mit den Dresdner Sinfonikern nach Armenien gereist.

Türkei: Völkermord. Punkt.

Das ehrliche Wort aus Berlin könnte etwas ändern. Die Regierung in Ankara soll nicht erniedrigt werden, sondern ermuntert, aus der nationalen Sackgasse herauszukommen.

Library of Congress Prints and Photographs Division
Völkermord an den Armeniern

Völkermord an den Armeniern

Was ab dem Jahr 1915 im Osmanischen Reich geschah

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Aus Freund wird Feind

Seit dem 14. Jahrhundert leben christliche Armenier friedlich im Osmanischen Reich. Mitte des 19. Jahrhunderts ändert sich die Stimmung, während des Ersten Weltkriegs kommt es zur Eskalation. Damals leben dort zwischen 2 und 2,5 Millionen Armenier.

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Library of Congress Prints and Photographs Division
Vorwurf: Kollaboration

Vorwurf: Kollaboration

Im Kampf gegen das christliche Russland wirft die osmanische Regierung allen Armeniern vor, mit dem Feind zu paktieren – reines Kalkül.

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Es folgt ein systematischer Genozid

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Das Gedenken an die Ereignisse hat sich eingebrannt in das kollektive Gedächtnis der Armenier. Von Generation zu Generation geben die Bewohner der Südkaukasusrepublik die Erinnerung weiter. Für die rund drei Millionen Bewohner der Ex-Sowjetrepublik wie auch die geschätzt zehn Millionen Mitglieder der armenischen Diaspora ist klar: "Das war ein Völkermord."

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© Ozan Kose/AFP/Getty Images

Armenien-Resolution: Ja, Völkermord

Die Armenien-Resolution kommt der Regierung ungelegen. Wie Bundespräsident Gauck und Grünen-Chef Özdemir den Bundestag dazu brachten, den Genozid als solchen zu benennen.