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Volkswagen: Die Umstrukturierung eines Konzerns

  • Der VW-Aufsichtsrat hat den bisherigen Markenchef Herbert Diess im April zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Er löst damit Matthias Müller an der Konzernspitze ab.
  • Zudem wird der Autokonzern umgebaut. Die Massenmarken VW, Seat und Škoda werden in die neue Markengruppe Volumen zusammengeführt, die Premium-Töchter Audi und Ducati bilden eine weitere Gruppe. Die zum Konzern gehörenden Luxusmarken Porsche, Bentley, Bugatti und Lamborghini zählen zur neuen Gruppe Superpremium. Die Markengruppen sollen künftig selbstständiger handeln.
  • Die Nutzfahrzeugsparte Truck & Bus wird von einer GmbH in eine AG umgewandelt und damit kapitalmarktfähig gemacht. Seit Längerem wird darüber spekuliert, dass VW die Sparte an die Börse bringen will. Beobachter rechnen damit im ersten Quartal 2019.
  • Der Volkswagen-Konzern hat jahrelang Dieselautos so manipuliert, dass sie nur auf dem Prüfstand die Abgasgrenzwerte einhalten, nicht aber auf der Straße. Der Betrug flog im September 2015 in den USA auf, das Unternehmen gestand die Manipulation ein. Weltweit sind elf Millionen Fahrzeuge betroffen, die meisten davon in Europa.
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Audi: Es dieselt weiter

Dem Abgasbetrugsskandal zum Trotz: Die Audi-Fahrer halten dem Dieselmotor die Treue. Warum das so ist, hat viel mit der Zahl 80 zu tun.

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Afrika: Die mobile Revolution

Riesige Staus, stinkender Qualm: So sieht der Verkehr in den meisten afrikanischen Städten aus. Viele Metropolen suchen neue Konzepte. In Ruanda testet VW nun Carsharing.

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Volkswagen: Der Wahnsinn hat Methode

VW zahlt erstmals wegen der Abgasmanipulation in Deutschland ein Bußgeld. Das aber löst die Probleme unseres Wirtschaftssystems nicht, in dem Skandale die Regel sind.

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Abgasskandal: Schmutzige Werte

Haben Autohersteller Abgaswerte manipuliert? Nachgewiesen wurde es bisher nur Volkswagen. Alle Nachrichten und Hintergründe zum Abgasskandal lesen Sie hier.

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© Daimler AG (Foto: Hans Starck)

Abgasskandal: Daimlers Spiel auf Zeit

Daimler-Chef Dieter Zetsche behauptete stets: "Bei uns wird nicht betrogen." Jetzt fliegt die Hinhaltetaktik auf – womöglich hat Daimler Hunderttausende Kunden getäuscht.