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Walter Lübcke: Der Mord am Kasseler Regierungspräsidenten

  • Kassels Regierungspräsident Walter Lübcke (CDU) wurde Anfang Juni mit einer Schusswunde im Kopf auf der Terrasse seines Hauses gefunden.
  • Der Tatverdächtige Stephan E. hat am 25. Juni ein Geständnis abgelegt, widerrief es aber am 2. Juli.
  • Die Polizei hatte ihn zwei Wochen nach der Tat festgenommen. Die Bundesanwaltschaft hatte die Ermittlungen übernommen und die Tat als "politisches Attentat" eingestuft. Stephan E. ist dem rechtsextremen Spektrum zuzurechnen.
  • Der Verdächtige fiel bereits 1993 durch einen rechtsterroristischen Anschlagsversuch auf. Auch Hinweisen zu einem möglichen Helfer E.'s wird nachgegangen. Die Generalbundesanwaltschaft hat die Ermittlungen an sich gezogen.
  • Lübcke hatte zehn Jahre lang das Regierungspräsidium Kassel geleitet. Wegen seiner offenen Haltung gegenüber Flüchtlingen wurde Lübcke regelmäßig von Rechten im Netz attackiert und beleidigt.