: Walter Ulbricht

Wunschträume nach Zivilisation

Wie lange haben wir mit dem neuen Kurs in der Sowjetzone zu rechnen?" Diese Frage wurde Walter Ulbricht in den letzten Wochen von den durch Ost-CDU und Ost-LDP gedeckten Gruppen der verbliebenen Privatwirtschaft gestellt.

Ulbricht, die SED und das Volk

Bei den Moskauer Besprechungen der Sowjetzonendelegation ist immer Grotewohl als Sprecher aufgetreten. Ulbricht war dabei, aber für die Optik spielte er keine andere Rolle als die übrigen Statisten Nuschke, Loch, Bolz und die zwölf anderen.

Ulbrichts bescheidener Geburtstag

Die beiden führenden Kommunisten in der Sowjetzone sind seit 1945 Wilhelm Pieck und Walter Ulbricht. Während der über siebzigjährige Pieck die kommunistische Repräsentationsfigur ist, die die rückwärtige Verbindung zum deutschen Frühkommunismus darzustellen hat, gilt der jetzt sechzigjährige Ulbricht als der kommunistische Stratege und der Motor der Bolschewisierung.

Nichts Neues aus Pankow

Auf dem zweiten Parteitag der SED hat WalterUlbricht das Programm verkündet, das die deutsche Sowjetregierung und die kommunistische Partei der Sowjetzone in der nächsten Zukunft durchzuführengedenken.

Tagebuch der Zeit: Deutschland und der Kalte Krieg

In einer Pressekonferenz vor 300 in- und ausländischen Journalisten hat der stellvertretende Ministerpräsident der Sowjetzone, Walter Ulbricht, zu dem deutsch-alliierten Generalvertrag Stellung genommen.

Wie die SED zu sein wünscht

Ernst Lohagen, Landessekretär der Sozialistischen Einheitspartei im größten Land der Sowjetzone, in Sachsen, Mitglied des Politbüros der SED, Vorsitzender der "Nationalen Front", muß alle Führungsämter verlassen und "Aufklärer" sein: das heißt kleine und kleinste Kreise der Ostzonen-Bevölkerung davon überzeugen, daß die Politik der SED-Großkopfeten stets auf dem richtigen Wege sei.

Gefangen im Netz des Kollektivs

I. Wer sich normen läßt, lebt besser als die Unorganisierten - 20 Millionen Deutsche unter Kontrolle – Ein Franzose sieht die Ostzone

Die Regierung Grotewohl in der Klemme

Die Frage der Wiedervereinigung Deutschlands ist in ein neues Stadium getreten: Deutsche Abgesandte – der Bundesrepublik und der Sowjetzone, sowie von West- und Ostberlin – sind vor die UNO geladen worden, um ihre Ansichten über gesamtdeutsche Wahlen darzulegen und zu vertreten.

Leipzig blieb die Sensation schuldig

Es sollte eine Sensation werden: es sollten in Leipzig folgende „Kader“ in die Kongreßhalle der Messe einziehen: Dichter und Maler, Komponisten und Sänger, Dirigenten und Kunstprofessoren aller Art.

Es mosert

Herr Dr. jur. Dr. rer. pol. Ernst Moser, Hamburg, Chilehaus, ist gewollt oder ungewollt zum Parteigänger des Genossen Walter Ulbricht, Chefreisenden in Stalinismus, geworden.

Ulbricht will verhandeln

Kompromisse müßten beide Seiten machen und ein einiges Deutschland werde natürlich nicht einfach eine Kopie der heute vorhandenen Struktur der SED-Republik sein können: dies hat der Generalsekretär der SED Walter Ulbricht kommentierend zu den Aufforderungen der Prager Ostblock-Konferenz gesagt.

Politische Liquidation

Die SED hat zehn ihrer leitenden Funktionäre entweder aus der Partei ausgeschlossen oder ihrer Funktionen enthoben. Sie warf in einem wortreichen Memorandum diesen Spitzenfunktionären vor, sie hätten im Jahre 1939 und noch während des Krieges freundschaftliche Beziehungen zu Amerikanern gehabt und dadurch "in umfangreichem Maße dem Klassenfeinde geholfen".

Herr Gereke reitet eine Extratour

Ein Minister einer westdeutschen Landesregierung, der niedersächsische Ernährungsminister Dr. Gereke, ist nach Berlin gefahren und hat dort ohne Auftrag und ohne Wissen der Bundesregierung mit dem stellvertretenden Ministerpräsidenten der deutschen Sowjetzone, Walter Ulbricht, verhandelt.

Generalstabschef Ulbricht

Vor zehn Jahren war’s: da forderte der Kommunist. Walter Ulbricht in einer schwedischen Zeitung die deutschen Arbeiter auf, der nationalsozialistischen Rüstungsmaschine keinen Schaden anzutun, da es sich bei dem Kriege Hitlers um einen antiimperialistischen, also um einen gerechtfertigten Krieg handele.

DIE WOCHE

Bundeskanzler Dr. Adenauer stattete Berlin seinen ersten Staatsbesuch ab. "Das Schicksal Berlins und der Sowjetzone ist das Schicksal der Bundesrepublik", erklärte er.

DIE WOCHE

In einer Note an die USA, Großbritannien und Frankreich protestierte die Sowjetunion gegen die Errichtung einer „volksfeindlichen Spalterregierung in Bonn“ für Westdeutschland.