: Werner Niefer

Automobil: Das Auto fürs gute Gewissen

Als Ökoauto war der Smart seiner Zeit voraus. Noch immer macht er den Verzicht zu einem Prestige-Gewinn. Die Geschichte einer urbanen Ikone.

Das Auto fürs gute Gewissen

Als Ökoauto war der Smart seiner Zeit voraus. Noch immer macht er den Verzicht zu einem Prestige-Gewinn. Die Geschichte einer urbanen Ikone

Manager und Märkte

Autoindustrie: Flaute nach den fetten Jahren – die Branche stattet sich mit neuen Managern aus

Manager und Märkte

Wenn es um Macht und Einfluß im Unternehmen geht, zählen Blutsbande wenig. Im Gegenteil: Im Kampf Bruder gegen Bruder, Vetter gegen Vetter oder Cousine gegen Cousine wird oft alle Zurückhaltung abgelegt.

Ostdeutschland: Fatal

Vor gut zwei Jahren hatte sich Mercedes-Chef Werner Niefer noch als Vorbote des Aufschwungs im deutschen Osten feiern lassen.

Manager und Märkte

Verständlich ist es, vernünftig nicht: Vor seinem Ausscheiden im Mai kommenden Jahres möchte Werner Niefer, Chef der Daimler-Autotochter Mercedes-Benz, allzu gern noch einen positiven Schlußpunkt setzen – gerade weil er in letzter Zeit kaum Erfreuliches über sein Unternehmen berichten konnte.

Überholt und abgehängt

Der Sieg fällt viel klarer aus, als Eberhard von Kuenheim sich das erträumte, und doch: Der Chef des bayerischen Automobilherstellers BMW wird den Triumph in den kommenden Monaten herunterreden, relativieren, sogar in Frage stellen – und ihn so ganz auf die unterkühlte Art zelebrieren.

Laufen und laufen lassen

Das Problem wog schwer genug, es zur Chefsache zu erklären. Zur Krisensitzung im elften Stock der Stuttgarter Daimler-Zentrale, direkt unter dem rotierenden Stern, kamen vergangene Woche Konzernchef Edzard Reuter, Mercedes-Vorstand Werner Niefer und Daimlers PR-Direktor Matthias Kleinen zusammen.

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Daimler-Benz: Reuter später in Pension Walter Bau: Zweiter Anlauf zur Börse TUI: Bittere Pille selbst gedreht

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Robert Lutz, über BMW und Ford zum drittgrößten amerikanischen Autoproduzenten Chrysler gestoßen und dort unter Lee Iacocca die Nummer zwei im Management, ist anderer Meinung als sein Chef.

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Daimler-Benz: Preis für das Image von gestern IBM: Der Champion ist angeschlagen Automobilmarkt Europa: VW hängt Fiat ab

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Ein Mann wie das Land – kraftstrotzend, betriebsam, clever, gesund. So hat Lothar Späth Baden-Württemberg und sich selbst vermarktet Nach der Traumschiff-Affäre und dem Sturz des Ministerpräsidenten ist eine beschädigte Landschaft zu besichtigen. Politik, Justiz und Industrie sind in eine böse Allianz verstrickt.: Alles zu Späth

Der Mann, der Baden-Württemberg seit zwölf Jahren gleichsam absolutistisch regiert hatte, spürte zwar schon, daß seine Macht wankte, hatte aber offenkundig Mühe, den Inhalt der Vorwürfe zu begreifen, gegen die er sich in einstündiger Rede verteidigte.

Volkswagen-Konzern: Eine gute Notlösung

Sein federnder Schritt ist nun noch eine Spur straffer und die hohe, unübersehbare Gestalt noch etwas hochgereckter: Volkswagen-Chef Carl Horst Hahn demonstriert stets, wie er über sich denkt.

Automobilindustrie: Alles fest im Griff

Man könne "mit dem Automobilbau große Politik machen", hat Dieter Voigt schon länger gewußt, "besonders in der DDR". Nicht nur der Generaldirektor des Trabant-Herstellers VEB Ifa-Kombinat Personenkraftwagen in Karl-Marx-Stadt hat diese Chance gerade genutzt, auch die Spitzenmanager der drei umsatzstärksten westdeutschen Autokonzerne – Mercedes, Volkswagen und Opel.

Übernahmen: Familie sucht Anschluß

Sie heißen Schuler und Schweppenhausen Knapp und Mann und kommen einmal im Jahr, jeweils im Mai, zu einem stilvoll arrangierten Treffen in der schwäbischen Provinzstadt Heidenheim an der Brenz zusammen.