: Werner Schneyder

Kabarettist: Werner Schneyder ist tot

Der österreichische Kabarettist und Autor Werner Schneyder ist im Alter von 82 Jahren gestorben. Zuletzt schrieb er unter anderem die ZEIT-Kolumne "Der Theaterbesucher".

© Georg Soulek/Burgtheater

"Glaube und Heimat": Die Trivialität der Menschen

Wie Religion zu Gewalt führt und auch Christen einander vertreiben und töten, zeigt ein Stück von Karl Schönherr. Die letzte Theaterkritik von Werner Schneyder

© Alexander Klein/AFP/Getty Images

Werner Schneyder: Die Sicht vergeblicher Satire

Der Kärntner Werner Schneyder kämpfte Jahrzehnte gegen Haider an. Was hat der rechte Populist in den Köpfen seiner Landsleute bis heute verändert?

Olympi-Adé

Reinhold Beckmanns schöne olympischen Nächte sind nun ausgeträumt

Kabarett: Neuer Hof, alter Narr

Der Kabarettist Wolfgang Schaller, Intendant der Dresdner "Herkuleskeule", wird 70, sein Kollege Werner Schneyder gratuliert.

Käfigkämpfen: Hartes Geld für harte Schläge

Nun soll auch in Deutschland mit Käfigkämpfen Kasse gemacht werden. Die vielen und vehementen Kritiker haben das höchst umstrittene Spektakel ungewollt bekannt gemacht.

Österreich: Herbstliches Seegeflüster

Der Millstätter See wird herausgeputzt – mit Lichtkunst, Edelstein-Erlebniswelt und viel Mystik. Dabei ist er ungeschminkt am schönsten.

Mein Kästner

Erinnerungen an den Dichter und Freund zum 100. Geburtstag

Kinder, Frauen, Detektive

Was gibt's Neues zum 100. Geburtstag? Noch drei Kästner-Biographien

KARL HOCHE: Erich und der Detektiv

Im Dezember ist er in Erich Kästners Sommerfrische gefahren. Er hätte beinahe in seinem Bett geschlafen. Es ging nicht. Wegen Umbaus.

Sein Wort kommt aus der Traurigkeit

„Was bleibt mir übrig“, resigniert Dieter Hildebrandt in seinen Anmerkungen zu seinen drei Jahrzehnten als Kabarettist

Die neue Schallplatte

"Werner Schneyder live". Was läßt man weg, fragt der Autor, "von fast 120 Minuten, wenn es 80 werden sollen"? Da man nicht weiß, worauf man nun verzichten muß, merkt man es nicht – so in sich geschlossen ist dieses Programm, so geschickt ist es komponiert worden, aber auch so substantiell erweist es sich in beinahe jeder dieser sechzehn musikalischen Nummern mitsamt ihren gesprochenen pointenreichen Intermezzi.

Ihre Wut ist noch jung

Zum ersten Mal hörte sie ihn von ihrem Vater, diesen Satz, der sie fuchsteufelswild werden läßt: "Die da oben machen ja doch, was sie wollen.

Fernseh-Kritik: Ausgeweint

Einer zumindest, ein Außenseiter, zeigte den Fernseh-Berichterstattern von Los Angeles, wie Reportagen sich im Idealfall ausnehmen können – nüchtern, Idealfall reich, witzig, originell im Sprachduktus und kritisch gegenüber dem Gebotenen.