: Wilhelm Genazino

Schriftsteller: Wilhelm Genazino ist tot

Er erschuf unverwechselbare Charaktere der zeitgenössischen deutschen Literatur: Wilhelm Genazino ist nach kurzer Krankheit im Alter von 75 Jahren gestorben.

© David Ramos/Getty

Handy: Wie wir reden mit 73

"Ein Handy? Ich bin nicht dazu da, die Redseligkeit der anderen aufzufangen." – "Du bist zu streng." Ein Selbstgespräch am Schreibtisch

Anne Weber: Die Frische des Sonnenaufgangs

Anne Weber hat ein großartiges Buch über die Suche nach Herkunft geschrieben. In "Ahnen" erzählt sie von einer komplizierten deutschen Familiengeschichte.

© Sepp Dreissinger

Xaver Bayer : Blicke wie zahme Jungvögel

Xaver Bayer schreibt Prosaminiaturen in betörendem Plauderton. Aus der Banalität des Lebens können sie uns nicht retten. Aber ein Trost sind sie doch.

Wilhelm Genazino: Am Leben leiden viele

Etwas gealtertes Westdeutschland, etwas angeschmutzte Provinz. Wilhelm Genazinos "Bei Regen im Saal" ist wieder der Roman eines versonnenen Außenseiters.

R O M A N : Die Seele ist ein buntes Karussell

Nur noch Auge sein, ohne Gedanken-, Erinnerungs-, Bewusstseinsballast sich von einer Erscheinung zur anderen treiben lassen: Das wäre das Glück. So denken wir manchmal, wenn wir uns beim interesselosen und entspannten Schauen ertappt und tatsächlich für einen Augenblick alles Wünschen, Fürchten und Hoffen vergessen haben. - Wilhelm Genazino ergreift ironisch Partei für die Gestrandeten, Verrückten und Verlierer

© Helmut Berger. Ein Leben in Bildern. Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag

Helmut Berger: Absturz eines Märchenkönigs

Er galt als schönster Mann der Welt und spielte mit den Großen der Filmwelt. Heute ist vom Glanz Helmut Bergers nichts mehr übrig geblieben – bis auf einen Bildband.

Martenstein: "Mir geht es gut. Ende."

Nachdem ein ZEIT-Leser geschrieben hatte, er lese jeden Artikel von hinten, beschäftigte sich unser Kolumnist eingehend mit den letzten Sätzen

Martenstein: Gebügelt und gepudert

Unser Kolumnist verrät, welche Strapazen ihn vor einer Preisverleihung erwarteten. Und warum er eine Flasche Champagner in zehn Minuten leeren musste.