: Wilhelm Reich

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Friedrich Liechtenstein: Monsieur Supergeil

Schräg, cool, abgedreht: Der Berliner Mediendarling Friedrich Liechtenstein ist in Wien angekommen, weil es hier noch ein wenig nach dem alten Osten riecht.

Sergej Eisenstein: Die Macht, wie er sie sah

Iwan der Schreckliche, Stalin – und heute? Was uns der große Regisseur Sergej Eisenstein über das Verhältnis von Kunst und Politik in Russland erzählen kann.

Achtundsechziger: Pädophiler Antifaschismus

Sexuelle Befreiung galt der deutschen Linken als Vergangenheitsbewältigung, Pädophilie wurde als Emanzipation gesehen. Auch in der ZEIT wurde diese Meinung publiziert.

Pädophilie-Debatte: Kinderrechte, lieb und teuer

Die Pädophilie-Debatte betrifft alle Parteien und Milieus. Erst wenn wir sie jenseits ideologischer Fraktionen verhandeln, steht das Kindeswohl endlich im Mittelpunkt.

S C H U L E : Unbegrenzt Ferien

Drei Jungen haben den Traum aller Kinder verwirklicht: Sie gehen niemals in die Schule. Ihren Eltern ist es recht, und der Staat duldet es

Wilhelm Reich: Im Bann des Orgon

Ein neuer Film zeigt bloß eine Seite von Wilhelm Reich. Das gefällt jenen, die noch heute seinen wilden Theorien anhängen.

Das Unbehagen an der Autorität

Das Phänomen Autorität macht uns zu schaffen. Es ist aber nicht die eher anthropologische Frage, ob Autorität sein muß, die Ideologen und Philosophen bewegt hat.

Kritik in Kürze

„Aggressionstrieb und Krieg“, herausgegeben von Walter Hollitscher, mit einer Einführung von Rolf Denker. Die alte Streitfrage, ob menschliche Aggression biologisch oder sozial bedingt ist, ob die Annahme eines Aggressionstriebes zulässig ist und zur Erklärung der Entstehung von Kriegen etwas beitragen kann, war 1971 Gegenstand eines Symposions im „Internationalen Institut für den Frieden“ in Wien, an dem unter der Leitung von Professor Walter Hollitscher (Universität Leipzig) Biologen, Psychologen, Soziologen und Politologen aus Ost und West teilnahmen.

Ist der Mensch unheilbar religiös?

Seit Karl Barth, Rudolf Bultmann und Dietrich Bonhoeffer versteht sich evangelische Theologie ihrem Ansatz nach weithin als religionskritisch.

Die nekrophile Gesellschaft

Erich Fromm entdeckt die Liebe zum Tod als geheimen Grundsatz unserer Zivilisation und beschwört die Liebe zum Leben. Er zeichnet das düstere Bild einer Welt, in der Destruktivität überhand nimmt, und bekennt sich zur ungeduldig aktiven Hoffnung auf eine bessere Welt, in der kein Mensch mehr den anderen bedroht: „Echte Freiheit und Unabhängigkeit und das Ende aller Formen ausbeuterischer Herrschaft könnten die Liebe zum Leben wirksam werden lassen, jene Kraft, die allein die Liebe zum Tod besiegen kann.

Die Grenzen der Psychoanalyse

Man schrieb den 17. März 1933, als Wilhelm Reich sich veranlaßt sah, vor Illusionen zu warnen: „Niemand kann die objektive Wahrheit erschüttern, daß die analytische Theorie revolutionär und deshalb mit der Arbeiterbewegung verbunden ist.

Über ihre "Entdeckungsreise" in die Welt der Psychotherapie, über weltweit bekannte Therapeuten und ihre Arbeit haben Edith und Rolf Zundel seit Oktober 1984 in dieser Serie in loser Folge berichtet Mit einem Beitrag über Hilarion Petzold, den Begründer der "Integrativen Psychotherapie", beschließen wir die Reihe.: Ein Gang durch viele Landschaften

Über ihre "Entdeckungsreise" in die Welt der Psychotherapie, über weltweit bekannte Therapeuten und ihre Arbeit haben Edith und Rolf Zundel seit Oktober 1984 in dieser Serie in loser Folge berichtet Mit einem Beitrag über Hilarion Petzold, den Begründer der "Integrativen Psychotherapie", beschließen wir die Reihe.

Lernen vom Leib

Die Klinik liegt im Westen Londons, in einem Vorort, wo sich das Hauptstädtische im Alltäglichen verliert: einfache Restaurants und kleine Geschäfte, meist von Indern betrieben, säumen die Hauptstraße auf der einen Seite, Wohnblocks mit farbigen Mietern auf der anderen.

Partisan der Liebe

Eine „Mutterschaftssteuer“ als „sexueller Lastenausgleich“, zu leisten von der Gesamtheit der Männer, die staatliche „Fortpflanzungserlaubnis“ als Stütze des „eugenischen Gewissens“, ein „Geschlechts-Ministerium“ gar, das die „Zwanglosigkeit allen Liebens“ zu schützen hat – wie kann einer, der die Freiheit des Eros radikal zu Ende zu denken versucht, schließlich bei solden Vorstellungen einer „eugenischen Ordnung“ anlangen? Oder vielmehr: Wie kann er so frohgemut die Widersprüche übersehen, in denen er sich da verfängt? Nach dem Ende der sexuellen Zwangswirtschaft“ – falls es ein solches Ende gibt – wiederum neue Bürokratien, ein verwaltetes Freiheits-Paradies (Einmal abgesehen von dem Schrecken, der mich bei Wörtern wie„Erbtüchtigkeit“ beschleicht.

Lose Blätter wären besser

Lexika sind die Heiligen Schriften unserer Tage; verführerisch stehen sie im Regal, papierene Autoritäten in Leinen oder Leder gebunden.