: Wilhelm Röpke

M A R K T W I R T S C H A F T : Aufbruch in die Vergangenheit

Die Initiative "Neue Soziale Marktwirtschaft" missachtet Traditionen, auf die sie sich beruft. Es bleibt zu hoffen, dass sich bei der Reform der sozialen Marktwirtschaft jene Entwürfe durchsetzen, die das Soziale nicht als Zugabe in wirtschaftlichen Schönwetterperioden, sondern als konstitutives Element unserer Wirtschaftsordnung begreifen

Zeitgeschichte: Die Geburt des Neoliberalismus

Walter Lippmann, Wilhelm Röpke, Friedrich von Hayek: Vor 70 Jahren beschloss eine internationale Gruppe liberaler Intellektueller in Paris, die Welt zu bekehren.

Aufbruch in die Vergangenheit

Die Initiative "Neue Soziale Marktwirtschaft" missachtet Traditionen, auf die sie sich beruft

Pfadfinder des Dritten Weges

Die Briten wollen eine neue Balance von Markt und Staat finden - und blicken neugierig nach Deutschland

Absurd

Der Mythos der Tat

Wie der ersteBundeswirtschaftsministerzum Vater der SozialenMarktwirtschaft wurde

Währungsreform: Schlechter Rat kommt teuer

Es gibt kein historisches Vorbild und keine Erfahrung, aus der sich Handlungsmuster ableiten ließen. Noch nie hat eine Regierung eines sozialistischen Staates den Übergang von einer zentral gelenkten Planwirtschaft zu einer Marktwirtschaft bewältigt.

Deutschland - wohin?

Der Sündenfall geschah im September, als die Äpfel reiften. In der Haushaltsdebatte des Bundestages wagte es die Sprecherin der Grünen, Antje Vollmer, ein Tabu anzutasten.

Karl Popper: Die offene Gesellschaft

Die Erfahrung des Nationalsozialismus hatte einen Aufschwung liberalen politischen Denkens zur Folge. Unmittelbar vor und nach 1945 erschienen wichtige Werke von Wilhelm Röpke, von Friedrich von Hayek, und dann vor allem, im Jahre 1945, Karl Poppers "Offene Gesellschaft und ihre Feinde".

Neuerscheinungen: Die entfremdete Gesellschaft

Das Spektrum des Liberalismus ist breit. Und zu seinen Markenzeichen gehört der Wandel. Jenseits von Angebot und Nachfrage" war der Titel eines gegen Ende der fünfziger Jahre erschienenen und viel gelesenen Buches, in dem Wilhelm Röpke, einer der Patriarchen des Ordo-Liberalismus, gegen Kollektivismus, Totalitarismus und Kommunismus mit Verve zu Felde zog.

Zweimal Zweite Republik: Bewährung im Wandel

Vor fünf Jahren, beim zwanzigsten Geburtstag unserer Republik, hätte es noch niemand gewagt, diesen Staat zu feiern. "Sinn, Inhalt und geistige Substanz der Bundesrepublik (sind) der Debatte entzogen", so damals noch der Herausgeber einer Jubiläumsdokumentation.

Gustav Heinemann im Kirchenkampf – Widerstand eines Christen gegen das nationalsozialistische Unrechtsregime: "Wer hält stand?"

Dies ist eine bedeutsame Neuerscheinung: erstens, weil die Öffentlichkeit ein noch weithin unbekanntes Teilstück aus der Biographie des westdeutschen Bundespräsidenten erfährt; zweitens, weil sie am Beispiel des Presbyters Heinemann die Rolle der Bekennenden Gemeinden im Kirchenkampf beleuchtet; drittens, weil sie an der Figur Heinemanns aufzeigt, wie die Erfahrungen im Dritten Reich politische Entscheidungen in der Nachkriegszeit mitbestimmt haben.

Gemisch aus Zorn und Trauer

Vor beinahe dreiundzwanzig Jahren wußten die deutschen Gazetten und die Nachrichtenagenturen zu berichten, in Berlin werde unter des Amerikaners Melvin J.

Der unbequeme Kandidat

Auch heute noch wirkt Gustav Heinemann manchmal wie ein Außenseiter, obwohl ihn die gute politische Gesellschaft, die ihn zuweilen wie einen Aussätzigen behandelte, wieder akzeptiert hat, obwohl er im Ministeramt und in SPD-Vorstandswürden steht und jetzt sogar von seiner Partei als Kandidat für das höchste Staatsamt nominiert worden ist.

Wilhelm Röpke

Mit Professor Wilhelm Röpke ist nach Eucken und Rüstow der letzte der drei großen "Neoliberalen" von uns gegangen, die Deutschlands Wirtschaftspolitik nach dem Krieg entscheidend beeinflußt haben.