: Wolfenbüttel

„Das Bücherlesebuch“: Für offene Augen

Jean Paul war sehr verwundert darüber, daß der junge Friedrich Schlegel nur wenig gelesen hatte (allerdings – wie er zugestehen mußte – „die richtigen Sachen“).

Einige tausend Zeitungen und Zeitschriften gibt’s heute in der Bundesrepublik, und alle Redakteure quält nur die eine Frage: Was will der Leser lesen? Ein Blick in die Frühzeit des Blattmachens kann vielleicht helfen – denn nichts ist so neu wie die Zeitung von gestern: Das versteht der Leser nicht

Das Deutsche Zeitungsmuseum in Meersburg am Bodensee, diesem lieblichen Städtchen, ist – aber interessiert Sie so etwas? Steigt der Leser nicht hier schon aus? Steigst Du nicht hier schon aus, Leser? Man kann gar nicht vorsichtig genug sein heute.

Lehrzeit

Der Titel ist eher abschreckend: „Glaubenslehre, Bildung, Qualifikation“; die Unterzeile schon informativer: „450 Jahre Große Schule in Wolfenbüttel.

Zeitmosaik

Rühmten wir hier nicht kürzlich, anläßlich der großen Tagung der Deutschen Gesellschaft zur Erforschung des 18. Jahrhunderts in Wolfenbüttel, auf der u.

Zeitmosaik

Aus dem deutsch-österreichischen Trauerspiel in drei Akten „Peymann oder Der Triumph des Widerstands“ von Antonio Fian, das am 17.

Schleswig-Holstein: Von 10 Millionen ist die Rede

Das Haus Oldenburg will seinen „Sachsenspiegel“ verkaufen. Der alte Herzog lebt zurückgezogen und bescheiden im schleswig-holsteinischen Eutin und liebt es nicht, wenn in der Öffentlichkeit über die alte Handschrift viel geredet wird.

Die Jagd geht auf

flung und Sportvereins Eintracht tradkiohsreichen Klubs ver Mitglieder wohl sonst kaum Günter Mast, Chef der Wo brik Jägermeister.

Was darf die Satire?

Nach jahrelanger Flaute gibt es wieder zwei Satire-Magazine in Deutschland: die Titanic mit ihrem intellektuellen Universalspott und das neue pardon, das als Ableger von konkret seinen ernsten politischen Standpunkt hat.

Strafvollzug: Wie ein Schauermärchen

Aus den alten, verfilzten Wollsocken läßt sich der Sand nicht mehr herauswaschen. Die muffigen Schuhe gehen als „Fußpilz-Agenten“ von Mann zu Mann.

Wer einmal um das Kittchen läuft...

Mens sana in corpore sano – diese Lateinerweisheit lernt heute zwar nahezu jeder Abiturient spätestens in der Oberstufe, ihren Sinngehalt versteht aber offensichtlich der Vorsitzende des Landessportbundes Niedersachsen, Albert Lepa, nicht.