: Wolfgang Benz

"Die Abwehrkräfte sind intakt"

Judenfeindschaft unter dem Deckmantel der Israel-Kritik - ein ZEIT-Gespräch mit Wolfgang Benz, dem Leiter des Berliner Instituts für Antisemitismusforschung

Christoph Matschie: "Eben nicht beendet"

Thüringens Ministerpräsidentin hat die Debatte um die Vita ihres Sprechers für beendet erklärt. Im Interview protestiert ihr Stellvertreter Christoph Matschie

Geschichte der Bundesrepublik Deutschland: Der Anfang und die Folgen

Ein „Traumland der Waffenstillstandsperiode“: Das Bild gilt der Nachkriegszeit. Es ist freilich die erste deutsche Nachkriegszeit, der dieses nachdenkliche Etikett aufgedrückt worden ist; es findet sich in den „Spektator-Briefen“, mit denen der Theologe und Philosoph Ernst Troeltsch 1918/19 das Ende des Kaiserreichs und den Versuch, eine Demokratie zu errichten, begleitete.

Frühgeschichte der NSDAP: Die Diktatur der Kleinbürger

Deutschen Arbeiterpartei (NSDAP) nehmen der mißglückte Münchner Novemberputsch von 1923 – „der Marsch zur Feldherrnhalle“ – und in kaum geringerem Maße der anschließende Hitler-Prozeß eine Schlüsselstellung ein.

Sozialismus: Ein Radikaler von links

Kurt Geyer war eine der Schlüsselfiguren des linken Flügels der USPD zwischen 1918 und 1921; seine Erinnerungen über diese Zeit zeichnen den Weg dieser politischen Gruppierung über ihre verschiedenen Stationen aus eigener Kenntnis nach: Der Einfluß auf die Generalstreikbewegung im Februar/März 1919; der Weg der USPD im Jahre 1919 nach links; der Kampf um die Betriebsrätegesetzgebung 1919/20; die Spaltung der Partei im Streit um den Anschluß an die III.

Eine Einheit waren die Juden nie

Wir vertrauen auf den Herrn Reichspräsidenten und auf die Reichsregierung, daß sie uns Recht und Lebensmöglichkeit in unserem deutschen Vaterlande nicht nehmen lassen werden.

Mit vielen grauen Eminenzen

Eine Sammlung von Lebensläufen zur Epoche von Weimar war längst vonnöten. Selten sind in den so beliebten Strukturanalysen, aber auch in ereignisgeschichtlichen Darstellungen genaue Lebensdaten der am historischen Prozeß Beteiligten aufgenommen.

Hinweise

Wolfgang Benz (Hrsg.): „Rechtsradikalismus: Randerscheinung oder Renaissance?“ Eine wahre Flut von Publikationen über den Rechtsextremismus überschwemmt den Büchermarkt.

Rechtsextremismus heute: Bonn ist wirklich nicht Weimar

Was ist mehr zu schelten – die Unwilligkeit von Liberal-Konservativen, sich mit dem Rechtsextremismus intensiv auseinanderzusetzen oder das offenkundige Bestreben vieler Antifaschisten, die Gefahr von rechts zu dämonisieren? Jüngst erschienen zwei Gesamtdarstellungen zum Rechtsextremismus und zwei andere Bücher, in denen Rechtsextremisten eingehend zu Worte kommen.

Antisemitismus: Islam-Fantasien

Der Antisemitismus-Forscher Wolfgang Benz sieht in der Angst vor den Muslimen eine Gefahr für die Demokratie.

NS-Zeit: Und viele Fragen offen

Konnte man Mitglied der NSDAP sein, ohne es zu wissen? Ein neues Buch bleibt die klaren Antworten schuldig, die es verspricht.