© Mario Tama/Getty Images

Zika-Virus: Die Seuche, die mit den Mücken kam

Das Zika-Virus - was ist das?

  • Zika ist ein Virus, das Mücken übertragen, das aber auch durch Bluttransplantationen, Sex und von Schwangeren auf ihre ungeborenen Kinder weitergegeben werden kann.
  • Der Infekt selbst ist harmlos und verläuft meist unbemerkt oder wie ein leichter grippaler Infekt. Es gibt derzeit keine Therapie zum Schutz gegen das Zika-Virus. Die beste Vorsorge ist, sich vor Mückenstichen zu schützen und betroffene Gebiete zu meiden.
  • Lateinamerika und die Karibik waren das Zentrum der letzten Epidemie. 2016 breitete sich das Virus aber bis nach Südostasien und in die USA aus. Reisende haben den Erreger in fast alle Teile der Erde eingeschleppt. Auch in Deutschland wurden mehrere hundert Fälle diagnostiziert.
  • Für Schwangere und Ungeborene kann das Virus in seltenen Fällen gefährlich werden. Dort, wo Zika sich verbreitet, wurden ungewöhnlich viele Babys mit einer Schädelfehlbildung (Mikrozephalie) geboren. Auch schwere Fälle der Nervenkrankheit Guillain-Barré nahmen zu.
  • Die langfristigen Folgen der letzten Epidemie sind bis heute nicht abzusehen.
© Spencer Platt/Getty Images

Texas: Erst die Flut, dann die Mückenplage

Mehr als 2.000 Menschen starben in den USA in den vergangenen Jahren am West-Nil-Virus. Nach Hurrikan Harvey droht in Texas ein neuer Ausbruch. Was kann man dagegen tun?

© Mario Tama/Getty Images

Unwetter: "Das wird schnell richtig teuer"

Durch den Klimawandel werden Unwetter heftiger und häufiger – auch in Deutschland, sagt Peter Höppe, Geo-Risikoforscher beim Rückversicherer Munich Re.

© Victor Moriyama/Getty Images

Zika-Virus: Dengue ist doch viel schlimmer!

Es gibt gefährlichere Viren als Zika, übertragen durch dieselbe Mücke. Seit Jahren versagt Brasilien etwa im Kampf gegen Dengue. Und das Land wird wieder scheitern.

© Mario Tama/Getty Images

Zika und Olympia: Rio hat ganz andere Probleme

Obwohl man über Zika wenig weiß, warnen manche Olympia-Verbände ihre Athleten vor Brasilien. Rio hält das für falschen Alarm und rechnet eher mit den üblichen Gefahren.

© Mario Tama/Getty Images

Zika-Virus: Brasilien hebt Notstand auf

Die Zahl der Neuinfektionen durch das Zika-Virus ist in Brasilien stark zurückgegangen. Auch Schädelfehlbildungen bei Säuglingen sind nur noch selten. Das Land reagiert.

© Brian Snyder/Reuters

Zeit: "Uhren sind moderne Diktatoren"

Nie hatten die Menschen so viel Zeit. Nie fühlten sie sich so gehetzt. Wie kann das sein? Ein Gespräch mit dem Zeitforscher Karlheinz Geißler

© Marka/Getty Images

Urlaub: Wozu nach Thailand?

20 Mal hat unser Autor ohne Reue Urlaub in Jesolo gemacht. Dabei ist der italienische Badeort so geheimnislos wie ein Automatensnack.

© Ueslei Marcelino/Reuters

Zika: Mikrozephalie könnte erst der Anfang sein

Trotz Zika-Infektion kommen die meisten Neugeborenen unversehrt zur Welt. Doch womöglich zeigen sich die Folgen erst nach Jahrzehnten – wie bei Grippe oder Röteln.