Moderne Heldinnen: "Denn du bist nur eine Frau"

Zwölf ZEIT-Autorinnen porträtieren zwölf Pionierinnen und Grenzgängerinnen, die zu Unrecht vergessen wurden. Sie alle sprengten die engen Grenzen ihrer Geschlechterrollen.

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Heldinnen

Ich finde diesen Begriff such recht deplaziert und der Sache, Frauen, die untypisches geleistet haben, abträglich.

Gemessen am Wort Heldin sind die Leistungen nicht wirklich bedeutend. Es gibt zig Menschen, die erstmals irgendetwas gedacht haben, das so ähnlich war wie. Es gibt auch zig Frauen in der damaligen Zeit, die Betriebe "geerbt" und dann weitergeführt haben. Zwar oft kleine Betriebe oder einfach Kolonialwarenläden, aber dort haben sie auch ihre Frau gestanden.

Selbst eine Lise Meitner oder eine Margarete Steiff waren keine Heldinnen, aber sie haben aus nichts etwas gemacht und sie haben in ihrem Bereich bahnbrechendes erreicht.
Die genannten beiden Damen haben aus etwas (Wohlstand bzw. geerbtes Unternehmen) etwas gemacht. Das ist anerkennenswert, hat aber mit Heldentum so gar nichts zu tun.

Schade.