Verkehr: Die tödliche Seite des Radverkehrs

In Berlin steigt die Zahl der Radfahrer und auch die ihrer Beteiligung an schweren Unfällen. Beim Ride of Silence wird einmal jährlich der toten Radfahrer gedacht.

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Eine Beteiligung des Radfahrer ist aus Solidarität genauso einzufordern wie vom Autofahrer. Fahrerflucht bei Radfahrern mag zwar schwindend gering zu sein, obwohl sie auch keine Fallzahlen liefern, dennoch kommt es vor. Dazu muss der Radfahrer bei einem Unfall nicht zwangsläufig am Asphalt kleben bleiben. Es reicht, wenn er Verursacher ist, dies aber Veilchen nicht mitbekommt (Kopfhörer) oder nicht mitbekommen will. Beim durchschlängeln im Stau mal einen Kratzer ins Auto machen, wie kann ich ihn zur Regulierung des Schadens finden? Auch bei Verkehrsverstössen könnten ähnlich wie beim Auto blitzen eine Streife rote Ampeln oder befahren des Gehweges anzeigen schreiben. Es ist kein Problem ein Fahrrad vorn und Hinten mit einem Kennzeichen zu versehen. Schon beim Kauf, also objektbezogen. Fußgänger kann man davon ausnehmen da sie erstens Krim Fahrzeug bewegen und 2. schnell fussläufig erwischt werden.
Sie sehen, es ist doch sinnvoll und machbar. Man muss es nur wollen.

Man muss es einfach einmal aussprechen: In einer Stadt, ist das Fahrrad ein unzeitgemässes und für den Passagier gefährliches Fortbewegungsmittel. Wir brauchen dringend eine Verbesserung des Konzeptes "Ein-Personen-Fahrzeug". Es soll allwettertauglich sein, den Passagier unverschwitzt an das Ziel bringen, eine Sicherheitszelle haben und bei Stillstand z.B. vor einer Ampel ohne Hilfe des Insassen aufrecht stehen bleiben. Und das für einen Preis weit unterhalb eines Motorrades. Der Drahtesel von heute ist von gestern. Ich warte seit Jahren auf echte Innovation in diesem Bereich. Anstattdessen gibt es quasi-religöse Ausseinandersetzungen um ein antikes Konzept.