Anschläge in Deutschland: "Täter haben in der Regel keine psychische Störung"

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Naja, wer kann es schon objektiv beurteilen? Manche Dinge lassen sich nun einmal am besten aus der subjektiven Perspektive und den dazu gehörigen Gefühlen beschreiben. Die Psychiaterin bleibt neutral, indem sie sich keine Perspektive zu eigen macht.

"Möglicherweise sagt sie das, weil es sich ja nicht um einen ihrer Patienten handelte, die Person also nicht kannte."

Eine seriöse Psychiaterin hätte sich erst gar nicht auf dieses lächerliche Spekulationstheater eingelassen, nur um sich für irgendeine These instrumentalisieren zu lassen.

"Keine Schule toleriert Mobbing" ? Mobbing findet an jeder Schule statt, weil es einfach an jeder Schule diese Art Kinder gibt die andere mobben. Mobbing passiert manchmal so fein und verborgen, dass es den meisten Lehrern schlicht nicht auffällt. Und auf Opfern lastet allzeit der Druck "cool" zu bleiben, und mit einer Meldung beim Lehrer nicht erst Recht Stoff für neue Attacken zu geben. Wenn man einfach nur dafür niedergemacht wird, dass man ist wie man ist, will man nicht wirkliche Gründe liefern. Sie sind so naiv.

Hallo, Redaktion,
die Expertin unterscheidet "psychische Erkrankung" und "schwierige Persönlichkeitsentwicklung" - in der fachlichen Betrachtung vermutlich eine wichtige Unterscheidung, und öffentlich wichtig für unseren Umgang mit psychisch Kranken im engeren Sinn.
Ihre Überschrift "Täter haben in der Regel keine psychische Störung" wird in der aktuellen Diskussion aber von vielen Lesern falsch verstanden werden - im Umkehrschluss wird eine im Wesentlichen rationale, politisch bewusste Handlungsweise der Täter herausgelesen.
Sinnvoll wäre eine Überschrift "Täter haben in der Regel keine *klassische* psychische Störung" - so wie es die Expertin bei 2:13 sagt.