Z2X: "Behindert ist man nicht, behindert wird man"

Behinderte Menschen müssen sich immer noch Vorurteile gefallen lassen. Die Journalistin Christiane Link fordert: Behinderung als gesellschaftliche Aufgabe verstehen, nicht als individuelles Defizit!

Kommentare

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Der Vergleich mit dem Felsen ist doch unsinnig...
Was finden Sie z. B. in Ordnung daran, einer Rollstuhlfahrerin den Zugang zu einem baulich barrierefreien Kino zu verwehren? Eine Flucht im Falle eines Feuers ist so doch auch jederzeit möglich, und das oft schneller als ein Fußgänger. Denn - sofern die Umwelt einen nicht durch Stufen o.ä. behindert - sind Rollstuhlfahrer schneller unterwegs als Fußgänger. Und wer prüft, ob die Fußgänger in der Lage sind, das Kino schnell zu verlassen? Niemand. Nur bei Rollifahrern wird - fälschlicherweise - angenommen, sie könnten es nicht. Das alles gehört zu dem Punkt, den Fr. Link meint, wenn sie sagt: Vor allem Menschen behindern. Menschen, die denken wie Sie.