Schottland: "Die Unabhängigkeit ist kein Allheilmittel"

Sommer 2017: Das Brexit-Referendum hat für neuen Schwung in der schottischen Unabhängigkeitsbewegung gesorgt. Mit einem guten Ergebnis bei den Parlamentswahlen im Juni 2017 wollten die schottischen Nationalisten Theresa May unter Druck setzen.

Kommentare

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M.E. muss man den Begriff "Nationlist" negativ bewerten, denn wie Sie korrekt schreiben, führt zu strakes national Bewustsein zur Rebellion und Terrorismus!

Für die Schotten wäre mir der Begriff des Regionalisten (auch dieser kann mittelfristig negativb aufgeladen werden) lieber!
Hinter Nationen steckt immer Statstsgewalt, die der "Nationalist" gerne für sich kontrollieren will!
Der Regionalist steht für seine "Ackerscholle" und die Regionaleneigenheiten, die er vertritt, er kann gehen, aber die Region bleibt wo sie ist, daher ist der Regionalist immer offener anderen gegenüber als der Nationalist.

Meine Wunsch von Europa wäre die Auflösung der Nationen und dafür eine Stärkung der Regionen, die sie unterstützen und nicht im Wettbewerb wie jetzt die Nationen stehen!

Wenn sich eine Region besser für die Wirtschaft (Maschinenbau) geeignet ist, dann muss diese Region von allen anderen Regionen unterstützt werden und umgekehrt muss diese Region dann alle anderen Unterstützen, die besser für Ackerbau, Tourismus etc. geeignet sind.

die SNP hat zwar viele Sitze eingebüßt aber ist dennoch drittstärkste Kraft in Westminster dies finde ich überzeugender als die Tories und May und persönlich wünsche ich den Schotten mehr Anerkennung und Mitspracherecht bei den Brexit Verhandlungen - sie haben das Recht angehört zu werden und wären auch wirtschaftlich und strategisch ein guter Partner für Europa und meines Wissens, ein unterschätzter Partner für Deutschland - da man immernoch hierzulande lieber nach London schaut als sich auch mal um die Schotten und Iren oder Waliser zu bemühen. Dies muss sich sicher ändern, dann klappt es auch mit der Unabhängigkeit und der Anerkennung für Schottland, Irland und Wales.