Frank Castorf: "In aller Freundschaft"!

Die Schauspieler der ARD-Serie überraschten Volksbühnen-Intendant Frank Castorf, einen großen Fan, zum Abschied mit einem sehr persönlichen Geschenk: Ein Mini-Crossover (Text: Alexa Maria Surholt) der Serie mit Bezug auf das Werk des Theatermannes.

Kommentare

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Jackie Treehorn
#2.1  —  3. Juli 2017, 14:06 Uhr

Sie tut meiner Seele gut und dafür zahle ich dann auch gerne meine Gebühren.

Ironie? Ernsthaft?

Genau solche Formate sind es, die dem Bildungsanspruch, der ja immer noch im Rundfunkstaatsvertrag verankert ist, der öffentlich Rechtlichen zuwider laufen und eine Tralala- (und vor allem Krankenhaus-) Welt vorgaukelt, die mit der Realität nichts zu tun hat, genauso wie diese Nonnen-Serie mit Fritz Wepper. Auf den Privatsendern kann gerne sowas Seichtes laufen, aber nicht im ÖRR.

Auf diesem Sendeplatz sollten investigativ-journalistische Inhalte präsentiert werden, die stattdessen immer erst zu (ganz) später Stunde ausgestrahlt werden. Dafür möchte ich meine Gebühren investiert sehen!

Danke, dass Sie diesen Film online stellen! Freue mich, ihn hier wiederzufinden.Ich habe ihn am letzten Abend der Volksbühne gesehen und finde, das ist wirklich "in aller Freundschaft " für Frank Castorf. Hut ab vor den KollegInnen der Serie zu diesem wohlgesetzten Statement. Manch einer, der sich offizieller Ämter und Gelder bedient - und murxt in unfassbarem Stümpertum hinsichtlich der künstlerischen Gesamtleistung des Theaters und aller Mitarbeiter- kann davon lernen. Hirn, Geist und Wort sind da nur karg gestreut.