Bundestagswahl: Politiker, die streiten? Gibt’s noch!

In München stellen junge Wähler Fragen, die ihre Wahl entscheiden könnten; fünf Jungpolitiker antworten. Es geht um Cannabis, einen europäischen Bundesstaat und gesicherte Außengrenzen.

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Dei AfD wird als dritt stärkste (mindestens?) im Deuten Bundestag vertreten sein.

Dies verdankt der AfD in erster Linie nicht ihrem Führungspersonal, sondern der Kanzlerin, etablierten Parteien und Medien. Bei einigen Vertretern dieser angeblichen Antipoden kann man sogar den Eindruck gewinnen, sie unterstützen bewusst die AfD.

Die AfD hat sich im Feld der Unzufriedenen, der schwankenden Wechselwähler und unpolischen Wähler festgesetzt. Wähler , die eine rassistische und fremdendenfeinliche Politik bevorzugen, gehören u.a. zur Stammwählerschaft, sind aber für einen Wahlerfolg nicht ausschlaggebend.

Die Etablierten und Medien machen den Fehler (vorausgesetzt es handelt sich nicht um bewusste Unterstützung), die AfD nicht mit Sachargumenten zu stellen und nicht inhaltlich zu streiten, sondern sie belassen es hauptsächlich bei plakativen Argumenten ( z.B.: "AfD-Kandidaten Alles, was rechts ist" http://www.spiegel.de/pol... ), Zitatensammlungen ( "Acht Zitate zeigen" http://www.focus.de/polit... ) und Boulevard- und Pipifax-Geschichtchen. (Weidels "E-Mail" und "Haushaltshilfe")
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Einen erst recht großen Zulauf erfährt die AfD, wenn ein Kanzleramtsminister mit Blick auf die AfD an den Grundfesten der Demokratie rüttelt http://www.zeit.de/politi... , ein Bundestag wegen der AfD-Einzug die Geschäftsordnung ändert (Eröffnungsrede) oder ein öffentlich rechtlicher Sender, den Eindruck hinterlässt, er halte der Kanzlerin unliebsame Fragesteller vom Hals. "Vor ihr Buckeln bis der Arzt kommt". http://www.zeit.de/kultur...

Durch derlei Aktionen und Reaktionen gewinnt besagtes Wählerklientel verstärkt den Eindruck, die Lord-Siegel-Bewahrer des demokratischen Umgangs haben bei den "Etablierten" kein zuhause mehr.

Wundern darf man sich dieser Tage über die "Etablierten" nicht mehr. Auch nicht darüber, wenn nach der Wahl die AfD in Politikzentralen, sprich Hinterzimmerchen, ein Koalitionsangebot erhält.