Straßennamen: »Am Sportplatz« passt gut auf ein Schild

Die Deutschen benennen ihre Straßen oft nach praktischen Erwägungen – oder nach den großen Dichtern. Unser Videoüberblick zeigt: Bedeutende Frauen sind unterrepräsentiert.

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Dass bedeutende Frauen gegenüber bedeutenden Männern unterrepräsentiert seien, ist unrichtig und wird durch den Film selbst widerlegt:

Im Film wird ausgeführt, dass in Hamburg 12% der Straßennamen auf "bedeutende" Frauen entfielen.

Berücksichtigt man, dass in der Vergangenheit die Zahl der "bedeutenden" Frauen sicher unter 1% lag, sind diese mit 12 % also bereits um ein Vielfaches überrepräsentiert.

In einigen Städten bereitet es den politisch korrekten Stadtvätern bereits erhebliche Schwierigkeiten für Neubaugebiete "bedeutende" Frauen zu finden, nach denen man eine Straße benennen könnte.

So gehen einige Gemeinden einfach dazu über, Straßen nach völlig unbekannten und wenig bedeutenden Frauen zu benennen, die z.B. als erste das Abitur erwarben oder einen Universitätsabschluss.