Plastikmüll: Es geht auch ohne Plastik

Die Europäische Kommission will Rührstäbchen, Strohhalme und Ballonhalter verbieten. Alternativen gibt es, doch die sind nicht immer günstig.

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Über die genauen Zahlen streitet man sich natürlich, aber egal, ob es nun 3 oder 40 Milliarden Strohhalme in Europa oder weltweit sind, die weggeworfen werden, Strohhalme landen häufiger einfach auf der Straße als Plastikverpackungen von Zuhause, die man einfach in die Gelbe Tonne/den Grünen Punkt werfen kann. Dieser Müll wird dadurch wahrscheinlicher wiederverwertet. Strohhalme jedoch landen wie gesagt auf der Straße oder im Mülleimer, gerade in Innenstädten und anderen touristischen Gebieten. Da kommt schon einiges zusammen.

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Was die teuren Trinkgefäße angeht: Ich sehe darin kein Problem. Die Anschaffung ist teuer, aber dafür kann man diese Dinger auch unbegrenzt oft wiederverwenden. Und die Leute passen (hoffentlich) auch besser darauf auf und lassen sie nicht liegen. Wäre natürlich nur ein geringer Fortschritt, aber vielleicht lernen die Leute solche und andere Sachen wieder mehr wertzuschätzen, anstatt sie (wie von der Wirtschaft wie bisher) nur als Wegwerfprodukte, als Gebrauchs- statt wie bisher nur als Verbrauchsgüter zu betrachten.