Debattieren: »Sollen Abtreibungen legalisiert werden?«

Mehr als 100.000 Schwangerschaften wurden 2017 abgebrochen. Zwei Schülerinnen debattieren im Video über Selbstbestimmung und die Gefahr leichtsinniger Entscheidungen.

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Eine Frau hat das 100% Selbstbestimmungsrecht. Da hat niemand sich einzumischen. Und wenn sie 3 mal im Jahr zur Abtreibung geht ist es immer noch ihre, einzig und allein ihre, Sache.
Diese Heuchelei, von wegen da werden 100.000 Leben zerstört.
Diese sagt null darüber ob medizinisch notwendig oder nicht. Und das Leben bei jemanden der einen nicht haben wollte stell ich mir auch nicht so prickelnd vor. Und was passiert wenn man es verbietet? Dann kommt der gute alte Kleiderbügel wieder. Will das irgendwer? Ich nicht.

Das ein Abbruch vermieden werden sollte ist klar, doch Frauen den eigenen Willen aufzuzwingen ist widerlich!

antinero
#4.13  —  vor 11 Monaten

// ..Und wenn sie 3 mal im Jahr zur Abtreibung geht ist es immer noch ihre, einzig und allein ihre, Sache...//

> Sie haben eine ausgesprochen unterentwickelte Wahrnehmung. 3 Abtreibungen, das ist die tödliche Sache für drei ungeborene Menschen denen man ihr Leben von 3x75 Jahren vernichtet.

Mit Ihrer Logik könnten Sie auch sagen, "Wenn der Bankräuber drei Geiseln erschießt, dann ist das immer noch und einzig und allein seine Sache."

Gehts eigentlich noch?????

Schauen Sie, ich vernichte wöchentlich Millionen von Leben. Ich rotze sie in eine Latextüte, mach nen Knoten rein und schmeiß es in den Müll.
Und kein Aufschrei aus der Nation.
Meine Frau ist da ein wenig besser, sie macht es nur einmal im Monat.

Nochmal für Sie ganz persönlich.

Es geht Sie schlicht und ergreifend nichts an. Sie können es Scheiße finden und Ihre Meinung dazu kund tun, dass wars aber auch schon.

antinero
#4.15  —  vor 11 Monaten

// Da ein Mann aber nicht über den Körper einer Frau entscheiden darf, muss er wenigstens die Möglichkeit bekommen von seinen Pflichten befreit zu werden. //

> Da werden Ihnen aber die Männer, die selbstverständlich gerne Spaß haben wollen, die aber ebenso selbstverständlich keine Verantwortung tragen wollen, begeistert um den Hals fallen.

Ein typischer Fall von "gesundem Männereimpfinden".

>Gründen Sie die Bewegung "menot", wenn es um die Pflicht zur Verantwortung geht oder ums Zahlen.

antinero
#4.16  —  vor 11 Monaten

Sie sollten sich ein wenig informieren.
Sie überschätzen sich.

Das was Sie in Ihrer Latextüte haben, können Sie eine Million Jahre beobachten lassen und pflegen lassen und es wird nichts passieren. Kein menschliches Leben wird sich entwickeln. Der Mann kann es einfach nicht.
Das bisschen, was er liefert, schläft nach kurzer Zeit für immer ein.

So wie eine Komponente eines Zwei-Komponenten-Klebers nicht klebt.
So kann man sagen, dass in Ihrer Tüte nichts entstehen wird, was lebt.

Erst, wenn Ei und Samen vereint in der Gebärmutter eingenistet sind, beginnt der gewaltige Prozess, der sich Mensch nennt und der sich menschliches Leben nennt und der Ihre Verantwortung fordert. Und es ist doch logisch, dass der Mensch am ersten Tag anders aussieht als mit zwei Jahren oder mit achtzig jahren.

Es wäre natürlich sehr gut, wenn nach der Verbindung von Samen und Ei eine Art Urknall passieren würde und sofort und plötzlich das Kind wie nach der Geburt daläge. Dann hätten Leute wie Sie nicht die vermeintlich freie Fahrt und die durch Wut aufgeladene Motivation zum Töten.
Und nur weil es nicht knallt, sondern 9 Monate dauert -quasi Zeitlupe für Langsamdenker - , glauben sehr einfache Menschen das Recht zu haben, die Entwicklung zu unterbrechen und das Leben zu vernichten.

Sie haben es leider nicht verstanden und deshalb entsteht diese hilflose Wut.
Die vergeht, wenn man sich gründlich weiterbildet. Intellektuell und ethisch.

antinero
#4.17  —  vor 11 Monaten

// .,. Und kein Aufschrei aus der Nation. ...//

> Gut, dass Sie so gar nicht an Selbstüberschätzung leiden. Aber vielleicht muss die Nation lediglich Ihre Vorstellung noch verarbeiten, bevor sie jubelnd aufschreit.

Und jetzt laufen Sie schon wieder in Ihrer Lieblingsdisziplin zur Hochform auf:

// --Ich rotze sie in eine Latextüte, mach nen Knoten rein und schmeiß es in den Müll. ..//

> Ein Taschentuch würde es auch tun.

Und die Nation ist immer noch so ergriffen, dass sie nicht aufschreien kann. Der Jubel bleibt ihr im Halse stecken.

So jetzt habe ich mir als Erwiderung auf Ihre wertvollen literarischen Versuche auch einmal eine flapsige Erwiderung erlaubt.
Ich hoffe, Sie können das ertragen. Den sachlicheren Teil der Antwort haben Sie ja schon vorab erhalten.

Ich wünsche Ihnen einen freudvollen Abend.
Und vergessen Sie für Ihre Nase nicht die Taschentücher. Das klemmt nicht so.