DDR-Umweltbewegung: Die Wälder sterben wieder

Mit Baumpflanzaktionen wollten Jugendliche in der DDR 1979 die Umwelt retten. Mitbegründer Jörn Mothes über skeptische Anwohner, Stasiüberwachung und Fridays for Future

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Leider ist es in Neubausiedlungen oft genau umgekehrt. Zunächst werden die Flächen zu 100% von allem Bewuchs "befreit". Dann wir gebaut und es kommen zunächst Betoneinfahrten, Garagen, Carports und Schuppen und Terassen. Später dann vielleicht ein paar Blumenkübel, Sterilrasen und die obligatorische Thujahecke, neuerdings auch gerne Kirschlorbeer. Dazu kommen dann neuerdings noch tote Zierkies- oder Lavasteingerölle unter Plastikfolien. Bäume? Eventuell ein paar Zwergkrüppelplanzen vom Baumarkt, aber mit möglichst wenig Laub. Oder solche Rühr- Mich -Nicht an- Kuriositäten wie Blaustechfichten oder ähnliches.
Wir bauen uns die Welt, wie sie uns gefällt.