DDR-Umweltbewegung: Die Wälder sterben wieder

Mit Baumpflanzaktionen wollten Jugendliche in der DDR 1979 die Umwelt retten. Mitbegründer Jörn Mothes über skeptische Anwohner, Stasiüberwachung und Fridays for Future

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Vor 40 Jahren in der DDR haben junge Leute erkannt, dass man etwas für die Umwelt tun muss. Obwohl sich manches in der Zwischenzeit verbessert hat durch technische Innovationen, hat sich das Gesamtproblem weltweit deutlich verschärft. Das grenzenlose Wachstum zerstört zunehmend weite Teile der Erde. Insofern versagt auch das kapitalistische Wirtschaftssystem hier weitestgehend, obwohl man eigentlich ziemlich genau weiß, was man tun müsste und das schon seit Jahrzehnten. Reparaturen können den Planteten nicht retten. Warum aber müssen wir überhaupt reparieren, anstatt die Zerstörung vorher abzuwenden? Das "Klimakabinett" wird auch wieder nur herumwurschteln. Man braucht keine hohen Erwartungen haben. Viele Leute, die mit dem Kissen auf dem Fensterbrett den jungen Leuten zusehen, haben wir auch heute wieder. Und auf die bauen diejenigen, die nichts ändern wollen. Die Wirtschaft soll wachsen, die Profite ebenso. Da stören die "Schulschwänzer" nur.