Klimanotfall: "Wenn es so weiterläuft, steht die Welt in Flammen"

Wann begreift die Welt den Klimanotfall? Wir haben fünf Forscher gefragt, wie es sich anfühlt, wenn ihre Warnungen verpuffen. Im Video sprechen sie über ihre Emotionen.

Kommentare

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Panik ist schlecht, Druck ist gut. Schauen Sie, so einfach kann man framen.

Es gab in der Geschichte der modernen Menschheit bislang kein derart umfassendes Problem mit Folgen, die sich dann ja auch nicht mehr aufhalten lassen. Insofern bringt auch das Argument wenig, man solle in kleinen Schritten an das Problem herangehen.

Wenn der Topf brennt, löscht man und hält keine Vorträge darüber, wie problematisch Aktionismus sein kann.

Unsere Welt, ihre Ressourcen und ihre Qualität sind endlich. Es fällt mir auch schwer, für dieses Problem eine global basisdemokratische Lösung zu finden. Mit der Parole der FDP, durch Innovation und Modernisierung müsse man kein Jota Lebensqualität oder Lebensstandard einbüßen, ist Quatsch.

Dennoch: das wesentlichere Problem ist die Überbevölkerung. Wenn wir das global nicht in den Griff bekommen, wird es kaum einen Unterschied machen, ob wir SUV oder Fahrrad fahren, Schnitzel oder Sojapampe essen.

"Die Warnungen basieren auf Modellrechnungen und sind Prognosen."
An jedem Wahlabend kommen um 18:00 die ersten Prognosen. Wer diese zur Kenntniss nimmt kann zu Netflix umschalten, weil sich sehr wenig am Ergebnis ändert. Siehe Thüringen und AFD , vielleicht etwas mehr oder etwas weniger, aber schlimm wird es auf jeden Fall.
Aufmacher die ins Auge fallen müssen sein, sonst liest keiner.

Das IPCC selbst verwendet den Begriff der Prognosen schon gar nicht mehr, weil man inzwischen eingesehen hat, dass das bisher gewonnene Wissen viel zu mangelhaft ist, um Prognosen erstellen zu können. Und dass der auf der Basis von betrügerischen Methoden erstellte Konsens von 97 oder 99 Prozent nichts mit wissenschaftlicher Erkenntnis oder 'Wahrheit' zu tun hat, ist überall nachzulesen.

Der kleine Muck kann jetzt gehen. ;-)

Wenn von der Mehrzahl der Klimaforscher gesprochen wird oder auch vom Konsens der Wissenschaft im Bezug zum Klimawandel, dann ist damit nicht gemeint das man Wissenschaftler nach ihrer Meinung gefragt hätte oder auch nur die Chance gegeben hätte etwas zu "plappern".

Was damit gemeint ist, das man die Ergebnisse von Studien ausgewertet hat. Nicht Meinung, sondern handfeste Publikationen, die es bis zur wissenschaftlichen Veröffentlichung geschafft haben, durch Peer-Review durchgegangen sind, etc … soviel dann im übrigen auch zu "die wenigsten haben sich mit der Materie beschäftigt". Hat sich da jemand nicht richtig mit der Materie beschäftigt oder wurdest du gar von jemanden angelogen?