Klimanotfall: "Wenn es so weiterläuft, steht die Welt in Flammen"

Wann begreift die Welt den Klimanotfall? Wir haben fünf Forscher gefragt, wie es sich anfühlt, wenn ihre Warnungen verpuffen. Im Video sprechen sie über ihre Emotionen.

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Schlussfolgerung: Die Welt erkennt die Bedrohung und schaltet in den Krisenmodus. Die Militärs setzen die derzeitigen Psychopathen, Narzissten und Populisten ab, die die Welt regieren und alle Staaten setzen eine Expertenregierung ein, die das Notwendige umsetzt.
Hat sich das Klima stabilisiert, kann sich unter Einhaltung der Rahmenbedingungen, welche das Klima stabil halten, jeder Nationalstaat, der das will, wieder seine Psychopathen, Narzissten und Populisten in die nationale Regierung wählen.

"Auch 10 Mrd. kann die Erde verkraften, sie kann halt nur keine 10 Mrd. US Amerikaner verkraften."
aber auch keine 10 Mrd. Amazonasindianer."

Doch, falls Sie mit diesem Beitrag meinen sollten, dass naturverbundene Menschen uns überleben, könnte das klappen.

Ich denke sogar, dass es im katastrophalen Erlebnisfall die einzige Chance sein könnte, dass die Spezies Mensch sich neu aufbaut. Wir, die wir an der Brust der Technik nuckeln, werden eventuell untergehen, weil wir gar nicht mehr wissen, wie Überleben im Härtefall funktioniert.

Die heutigen Kinder können sich doch nicht mal mehr vorstellen, wie wir nach 1945 überlebt haben. Oder Menschen in anderen sozialen Verhältnissen, die wir nur per TV wahrnehmen.

Das darf eine Greta denken bzw. in den Raum werfen, verfügen wird sie es natürlich nirgendwo. Ob Kernkraft das kleinere Übel ist, wird ja auch immer wieder diskutiert.
An diesem "Shitstorm von allen Seiten" wunderte mich, dass die Follower von Greta offenbar entsetzt über diesen wie auch immer ausgeprägten Gedanken waren, während die Gegner Gretas hämisch rausheulten, dass die Klimabewegung nun ihre Ikone verloren hätten, um das zur Diskreditierung einzusetzen.
Beides Blödsinn, man kann tatsächlich vieles andenken. Genau so wie ein Grünen-Wähler ein Steak essen darf ohne dass man seine Einstellung infrage stellt, darf ein Klimaaktivist über Atomkraft nachdenken.

"Ihre Polemik nervt."

Ich werde auch weiter nerven, so lange Sie Aussagen verkürzt darstellen, um eine Verfälschung zu betreiben.

"„Personally I am against nuclear power, but according to the IPCC, it can be a small part of a very big new carbon free energy solution, especially in countries and areas that lack the possibility of a full scale renewable energy supply – even though its extremely dangerous, expensive and time consuming. But let’s leave that debate until we start looking at the full picture.”"

Nicht Greta hat das ins Spiel gebracht, sondern der IPCC.

Die Irritation gab es, als die Bildzeitung daraus ein. "lieber Atomkraft als Kohlestrom" machte.

Sie spielen hier, wie so oft, mit Halbwahrheiten, mischen Tatsachen mit Lügen, in der Hoffnung, dass die Lüge dann auch als wahr angesehen wird.

Und natürlich kann man auch Ihre Intention erkennen, Sie glauben nicht an den menschgemachten Klimawandel und seine Folgen.

Jegliche Gegenmaßnahme, die Sie in irgendeiner Form berühren könnte, sprechen Sie ihre Wirksamkeit ab.

Nein, eigentlich ganz einfach. Anstatt jetzt mit aller Gewalt 2% CO2-Emissionen einzusparen und damit unterm Strich nichts zu bewirken, müssen die Industrienationen intensiv daran forschen, wie man diesen Wohlstand langfristig emissionsfrei realisieren kann, und diese Technologie an Entwicklungsnationen weitergeben.

Verbote und Mobilitätseinschränkungen sind dabei allerdings eher kontraproduktiv, denn sie behindern halt auch die Forschungstätigkeit, lösen kein einziges der tatsächlichen Probleme und wenn sie Wirtschaftszweige demolieren demonstrieren sie am Ende sogar deutlich, wie es eben nicht geht. Ein solches "Vorbild" wird niemanden überzeugen.

Darüber hinaus besteht natürlich die Möglichkeit, Entwicklungsländer finanziell zu fördern, wenn diese im Gegenzug beispielsweise auf Brandrodung verzichten. Dazu müssen diese allerdings auf Dauer mitspielen, was auch nicht so einfach ist. Dort einzufallen, Regimes zu stürzen und Bodenschätze zu plündern wird sicher auch keine langfristig überzeugende oder auch nur wirksame Strategie sein.

Das Bevölkerungsproblem ist sicher auf lange Sicht das grössere Problem, weil das viele Problemfaktoren hat. Aber wenn die Menschheit das CO2 Problem nich schnellstens lösen, sind die anderen Probleme sekundär. Im Co2 Thema passiert ja in Realität nichts, das ist noch nicht mal erstaunlich, da Menschen offensichtlich solche Gefahren nicht begreifen. OK dann machen wir halt unsere Atmosphäre kaputt und dann geht auch die Menschheit kaputt und damit reguliert es sich wieder von selbst. Es gibt halt dann keine Menschheit mehr, das ist wirklich dumm.

Natürlich ist es ein Problem, wenn eine Frau z.B. im Niger durchschnittlich 6,5 Kinder zur Welt bringen muss und Niger gleichzeitig den siebten Rang bei der Säuglingssterblichkeit einnimmt.
Was den co2 Ausstoß weltweit angeht, ist die hohe Geburtenrate eher nicht der Knackpunkt, da ein Nigerianer durchschnittlich 0,1 Tonnen emittiert, ein Mensch in Deutschland dagegen mit seinem Wert irgendwo zwischen 9 und 11 Tonnen liegt. Auch der Ressourcenverbrauch dürfte bei uns um ein zigfaches höher sein. In diesem Zusammenhang also die hohe Geburtenrate anzusprechen (wie gesagt, aus anderen Gründen durchaus wichtig) hat für mich etwas spätkolonalistisch arrogantes.