Landwirtschaft: Zehnte "Wir haben es satt!"-Demonstration in Berlin

Tausende demonstrieren vor dem Brandenburger Tor für eine nachhaltige Agrarpolitik. Sie beklagen die Verdrängung bäuerlicher Landwirtschaft durch industrielle Methoden.

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Fairerweise muss man sagen dass Kleinbetriebe fast nicht mehr überleben können und somit der Trend zur Massentierhaltung praktisch programmiert ist. Hier muss die Agrarpolitik der EU -gegen den Widerstand hochbezahlter Lobbyisten- auf den Prüfstand, und zwar jetzt. Nebenbei bemerkt: So absurd es klingt, das Methan der wiederkäuenden Kühe ist ein Treiber des Klimawandels par excellence.

Ich kenne auch Schreiner, Tante-Emmaläden und sogar Bau- und Supermärkte, die schließen mussten. Und natürlich gibt es Landwirte, deren Betrieb aus irgendwelchen Gründen nicht rentabel ist. Viele Tausende Menschen müssen sich hierzulande pro Jahr einen anderen Arbeitsplatz suchen. Gilt für die Bauern ein höheres Gesetz? Heiliger Geist und so?
Und wenn die armen lebenslang gefangenen Tiere das Futter, das ihnen vorne reingestopft wird, in Form von Methan ausscheiden, sind dann die Tiere schuld oder die EU? Ich sag's Ihnen: Die Massentierhalter.