Großbritannien: Der Brexit kommt und geht doch erst richtig los

Großbritannien verlässt die Europäische Union – drei Jahre Chaos finden ein vorläufiges Ende. Was der Schritt für die Briten und für die EU bedeutet, zeigt unser Video.

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Ein Sozialkunde-Schulbuch der Klasse 12 reichte da eigentlich schon:-)

Danke, dass Sie sich als Verschwörungstheoretiker geoutet haben. Die absolut nach UK-Vorbild neoliberal dominierten EU-Vertrag und dessen liberale Wirtschaftsordnung als "EUdSSR" zu verunglimpfen, spricht Bände, outet Sie als Anhäger von Lügenmärchen und Demagogie. Ausgerechnet einer UK-Regierung zuzujubeln, die nun selbst sehr despotisch agieren und eine radikal marktliberale Wirtschaftsordnung anstreben, als UK als europäische Mischung aus dem wirtschaftsliberalen Singapur und einer präsidialen Regierung wie in Moskau mit dem Königshaus als lustige Marionetten.

Eine Bürokratie ist nie direkt demokratisch legitimiert, weder in der EU, noch in UK oder Deutschland.

In parlamentarischen Demokratien wird ausschließlich das Parlament direkt gewählt, der Regierungschef indirekt vom Parlament, die Minister (oder Kommissare auf EU-Ebene) werden überhaupt nicht gewählt, sondern bestimmt, verfügen also über keinerlei demokratische Legitimation, das gleiche gilt für die gesamte Bürokratie.

Und ja, die deutsche Bürokratie in Berlin mischt sich ebenfalls in viele Lebensbereiche der Bundesländer ein, Bundesrecht bricht Landesrecht. Leben wir also in einer DdSSR?

Die Briten erfahren schon jetzt, dass der Brexit ein gigantischer bürokratischer Moloch ist. Schon jetzt werden 50.000 neue "Bürokraten" benötigt bzw. sind schon eingestellt worden, in Zukunft dürfte diese Zahl noch deutliche steigen.