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Die Regisseurin Emily Atef träumt davon, dass ihre kleine Tochter später nicht nach ihrem Äußeren beurteilt wird

"Seit meiner Jugend treibt mich das Thema Geschlechtergerechtigkeit um", sagt Atef ("3 Tage in Quiberon") im ZEITmagazin. "Ich kann es nicht akzeptieren, dass für Männer und Frauen unterschiedliche Regeln gelten sollen und dass viele Mädchen und Frauen so unfrei sind in ihren Entscheidungen", so die Regisseurin weiter. Diese Unfreiheit habe "viele Gesichter" sagt die 45-Jährige. "Mit Anfang 20 studierte ich in Paris. Wenn ich morgens mit zerzaustem Haar in Sportshorts zum Baguetteholen ging, konnte ich keine Straße überqueren, ohne dass mir nachgepfiffen wurde. Das hat mich so aggressiv gemacht!" Sie sei dann jedes Mal zu dem jeweiligen Mann hingegangen und habe ihn gefragt: "Was ist dein Problem?" Und weiter: "Meine französischen Freundinnen sagten, ich solle mich nicht aufregen. Aber ich konnte es nicht ertragen." Sie träume davon, "dass meine heute achtjährige Tochter als 20-Jährige in einer Welt leben wird, in der sie frei ist, sich zu kleiden, wie sie möchte, und zu reisen, wohin sie will, allein und ohne Angst; dass sie in einer Gesellschaft leben wird, in der sie nicht nach ihrem Äußeren beurteilt wird, sondern nach ihrer Persönlichkeit, nach ihren Fähigkeiten und Talenten. Dass sie für ihre Leistungen im Beruf die gleiche Bezahlung bekommt wie ihre männlichen Kollegen. Ich träume davon, dass alle Frauen auf allen Kontinenten diese Freiheit haben. Welche Kräfte würde das freisetzen!"