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Ballettstar Daniil Simkin dachte als Kind an Suizid

Daniil Simkin, der neue Star des Berliner Staatsballetts, wusste mit neun Jahren, dass er Tänzer werden würde. "Jetzt musst du dich entscheiden", habe seine Mutter ihn aufgefordert, so Simkin im aktuellen ZEITmagazin. Simkin, 30, wuchs als Kind russischer Eltern in Deutschland auf. 

Das Ziel, Tänzer zu werden, sei seine Rettung gewesen, sagt Simkin, denn schon mit fünf Jahren habe er Suizidgedanken gehabt: "Wenn ich nicht das bekam, was ich wollte. Dann dachte ich: Was wäre, wenn ich jetzt einfach nicht weiterleben würde? Es würde alles so viel leichter sein, dann müsste ich das jetzt nicht mehr fühlen. Ich wusste nicht, wie ich mit meinen Emotionen umgehen soll."  

Im September hat Daniil Simkin seine Premiere im Ballett "Onegin".