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Der Komponist Aribert Reimann leidet immer noch unter der Erinnerung an die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs

Der Komponist Aribert Reimann, 82, leidet immer noch unter der Erinnerung an die Bombenangriffe des Zweiten Weltkriegs: "Wenn ich heute nach Potsdam fahre, muss ich mich noch immer gegen die Bilder des Angriffs wehren, sie kommen sofort in mir hoch", sagt Reimann, der als Kind erlebte wie Potsdam 1945 schwer zerstört wurde, dem ZEITmagazin.

"Das sind Dinge, die werden Sie nie wieder los." Reimann verlor durch einen der Angriffe seinen Bruder, den die Eltern aufs Land gebracht hatten, wo er mit Scharlach in einem Krankenhaus lag, welches dann auch bombardiert wurde. Das Trauma hat sogar Eingang in Reimanns Werk gefunden: "Später merkte ich: Ich habe neun Opern komponiert – vier davon enden mit einem Brand!"