Der Anteil erneuerbarer Energien am gesamten Endenergieverbrauch – also an Wärme, Strom und Kraftstoffen – hat im vergangenen Jahr von 9,3 auf 10,1 Prozent zugenommen. Zudem sei die Zahl der Beschäftigten um 20.000 auf mehr als 300.000 gestiegen, sagte Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU). Gegenüber 2004 habe sie sich gar verdoppelt. Zugleich wuchsen die Investitionen in der Branche auf knapp 18 Milliarden Euro.

"Die erneuerbaren Energien haben sich als Fels in der Brandung der Wirtschaftskrise behauptet", sagte Röttgen mit Blick auf den Jahresbericht 2009 der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien Statistik (Agee-Stat). Zudem sei Deutschland in der Hochtechnologiebranche Weltmarktführer.

Wie bereits bekannt, betrug der Ökoenergie-Anteil allein am Stromverbrauch im vergangenen Jahr 16 Prozent. Grundsätzlich trage jeder Haushalt mit etwa sechs Euro pro Monat zum Aufbau der erneuerbaren Energien bei.