Die Marktwirtschaft basiert auf der Freiheit des Einzelnen, auf Wettbewerb. Aber wann trägt die Freiheit des Marktes, die Freiheit des Kapitals nicht mehr zum Wohle aller bei, sondern lediglich zum Vorteil Einzelner? Wann muss Freiheit begrenzt werden? Oder muss sie es überhaupt?

ZEIT ONLINE hat drei Ökonomen befragt, wie sie das Spannungsfeld zwischen Markt und Freiheit sehen. Den Anfang machte Ulrich Thielemann von der Universität St. Gallen. Er fordert, Wettbewerb zu begrenzen.

Dem erwiderte Carl Christian von Weizsäcker, dass nur der Wettbewerb die Unternehmen zu Innovationen zwingen könne. Abschließend argumentiert Uwe Jean Heuser, dass Menschen die Möglichkeit haben müssen, ihr wirtschaftliches Schicksal selbst zu bestimmen.

Debattieren Sie mit uns. Wann muss Wettbewerb beschränkt werden?