Wie der Hauptgeschäftsführer des Branchenverbandes VDMA, Hannes Hesse, auf der Hannover-Messe sagte, meldeten sich Kunden zurück, bestellten wieder, füllten ihre Lager auf und reaktivierten Investitionsprojekte. Hesse verwies auf die Auftragseingangszahlen vom Februar, die 26 Prozent über dem Vorjahresmonat gelegen hatten.

Es bleibe bei der Prognose, wonach die Produktion in diesem Jahr nur stagnieren werde. "Aber eine schwarze Null gilt aus unserer Sicht als sicher."

Es sei mit einem "schwierigen, wenig gleichförmigen und durchaus störungsanfälligen Erholungsprozess zu rechnen". Die Auftragseingänge seien zuletzt gestiegen, vor allem aus dem Ausland. Aber das Bestellniveau liege weiter unter dem der Vorjahre auf dem durchschnittlichen Wert von 2004.

Die Branche müsse daher "auf dem Teppich bleiben". Die Produktion habe im Januar und Februar insgesamt 11,5 Prozent unter dem Vorjahreszeitraum gelegen. Auch der Stellenabbau setzte sich zu Beginn des Jahres fort.

Ende Februar waren noch 909.000 Mitarbeiter in der Branche beschäftigt, die als Rückgrat der deutschen Wirtschaft gilt – 12.000 weniger als im Dezember. Die Branche hatte hart unter der Krise gelitten, die Auftragseingänge hatten teils 40 Prozent unter dem Vorjahresniveau gelegen. Bis Ende Oktober 2009 bauten die Unternehmen 28.000 feste Stellen ab.