In der schwersten Krise des Euro seit Gründung der Währungsunion zeigen die Euro-Staaten Geschlossenheit: Um den Verfall der gemeinsamen Währung zu stoppen, haben die Finanzminister der 16 Euroländer ein nie da gewesenes Auffangnetz beschlossen.

Mit Kreditgarantien in Höhe von 750 Milliarden soll eine Pleite von EU-Staaten verhindert werden. Zusätzlich kauft die Europäische Zentralbank Staatsanleihen am Markt auf, um angeschlagene EU-Mitglieder wie Portugal, Spanien und Irland zu entlasten. In Europa ist dies ein Tabubruch, da damit die Unabhängigkeit der Zentralbank aufs Spiel gesetzt wird.

Aber werden die Maßnahmen ausreichen, um einen Dominoeffekt zu verhindern? Spanien und Portugal haben sich zu neuen Einsparungen verpflichtet, aber ob sie sich am Ende daran halten, ist alles andere als sicher.

Was muss zusätzlich unternommen werden, um den Euro zu retten? Hätte Griechenland die Eurozone verlassen sollen? Wie kann Europa es schaffen, dass solche Krisen künftig verhindert werden?

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