Gewerkschaften und Arbeitgeber einigten sich in Frankfurt am Main auf einen neuen Abschluss. Danach sollen die 240.000 Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bankgewerbe für 2010 eine Einmalzahlung von 300 Euro bekommen. Ab Januar 2011 sollen die Tarifgehälter um 1,6 Prozent steigen.

Darüber hinaus haben die Verhandlungspartner eine Reihe weiterer Vereinbarungen getroffen. In einer gemeinsamen Erklärung wiesen die Tarifparteien auf die besondere Bedeutung des Gesundheitsschutzes hin.

Dieser Punkt war der Gewerkschaft ver.di besonders wichtig. Ihr ging es in den Gesprächen vor allem darum, den Verkaufsdruck auf Kundenberater zu verringern. Interessenkonflikte sollten so im Keim erstickt werden. Aus Sicht der Gewerkschaft macht der wachsende Verkaufsdruck immer mehr Bankbeschäftigte krank .

Angesichts der Finanzkrise war ver.di ohne konkrete Lohnforderungen in die Verhandlungen gegangen.