Der Konzern teilte in Frankfurt am Main mit, dass die Preise im Nah- und Regionalverkehr allerdings um durchschnittlich 1,9 Prozent steigen sollen. Die neuen Ticketpreise gelten mit dem nächsten Fahrplanwechsel, der für den 12. Dezember vorgesehen ist. Der Personenverkehr-Vorstand der Deutschen Bahn, Ulrich Homburg, sagte, im Nahverkehr habe die Bahn im Gegensatz zum Fernverkehr nicht die Möglichkeit, völlig eigenständig über die Preise zu entscheiden.

Die Preise bleiben damit nur bei ICE-, Intercity-, Eurocity- und Nachtzugverbindungen stabil. Zuletzt hatte es mehrmals Forderungen gegeben, die Preise wegen einer Serie von Pannen in den vergangenen Monaten nicht zu erhöhen. So waren etwa im Sommer bei extremer Hitze Klimaanlagen in ICEs ausgefallen . Zudem hatte die Bahn in den vergangenen Jahren ihre Preise oft mit dem Verweis auf gestiegene Energiekosten erhöht. In der Krise aber waren die Preise gefallen, auch die Stromkosten für Industriekunden. Trotzdem hatte der Konzern die Preise im Krisenjahr 2009 erhöht.