Wie das Hamburger Abendblatt berichtet, ist es das Ziel des freiwilligen Monitorings, auch Informationen über mögliche radioaktive Belastungen von Fischen zu erhalten, die abseits der japanischen Küstengewässer gefangen wurden. Die EU-Kommission hat demnach eine Empfehlung zur Teilnahme an den Untersuchungen an die Mitgliedstaaten richtet.

Ein Sprecher des Bundesverbraucherministeriums sagte, Deutschland beteilige sich an den Kontrollen und werde frische sowie verarbeitete Meeresfische auf mögliche Strahlenbelastungen hin untersuchen. "Alle Fischlieferungen nach Deutschland werden zentral erfasst, alle Lieferungen aus dem Pazifik werden direkt an die zuständigen deutschen Überwachungsbehörden gemeldet", sagte der Ministeriumssprecher. Dieser wies weiter darauf hin, dass die EU-Mitgliedsstaaten aufgefordert seien, alle Ergebnisse ihrer Kontrolluntersuchungen wöchentlich an die EU-Kommission zu melden.