Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich nach Einschätzung der Bundesregierung auch im dritten Quartal 2013 erhöht. Die Wachstumsrate fällt dabei geringer aus als im zweiten Quartal. Das geht aus dem Monatsbericht des Bundeswirtschaftsministeriums hervor, der am morgigen Montag veröffentlicht wird.  

"Insgesamt hat sich die konjunkturelle Belebung weiter gefestigt und an Breite gewonnen", bilanziert das Ministerium. Die Binnennachfrage liefere mehr Wachstumsimpulse als der Export – dank des robusten privaten Konsums und höherer Investitionen der Industrie. Der private Konsum werde durch Rekordbeschäftigung, steigende Einkommen, stabile Preise sowie die niedrigen Zinsen gestützt. "Die Stimmung unter den Konsumenten und Einzelhändlern bleibt weiterhin überdurchschnittlich."  

Im laufenden Jahr erwartet die Bundesregierung ein Wachstum von 0,5 Prozent, im darauf folgenden Jahr von 0,7 Prozent. Am kommenden Mittwoch werden die fünf Wirtschafsweisen aus dem Sachverständigenrat ihre Schätzung vorlegen.