Der Bund benötigt zur Reparatur seiner Flutschäden rund eine Milliarde Euro weniger als ursprünglich geplant. Ein Sprecher des Bundesfinanzministeriums sagte, die Summe aus dem Fluthilfefonds würde in den Bundeshaushalt zurückgeholt. Dies hatte die Regierung am 12. März im Entwurf für den Bundeshaushalt 2014 beschlossen.

Der vom Bund finanzierte Fonds hat ein Volumen von acht Milliarden Euro. Davon stehen 6,5 Milliarden Euro den Ländern zur Verfügung. Von den restlichen 1,5 Milliarden Euro benötigt der Bund voraussichtlich nur 500 Millionen Euro.

Offenbar waren die Schäden an einer Bahnbrücke über der Elbe kleiner als zunächst berechnet. Die Trasse Richtung Berlin war wegen der Flut im Sommer 2013 wochenlang gesperrt gewesen. Finanzminister Wolfgang Schäuble wird dadurch aber keine neuen Gelder erhalten. Denn bereits im Haushaltsentwurf 2014 war eingeplant worden, dass die Fondsmittel gekürzt werden.