Im Schuldenstreit mit amerikanischen Hedgefonds hat Argentinien in den USA erste Vermittlungsgespräche aufgenommen. Bei dem Treffen mit einem gerichtlich bestellten Schlichter bekräftigte Wirtschaftsminister Axel Kicillof in New York die Bitte seiner Regierung, dass die Frist zur Begleichung der Schulden bis zum 30. Juli verlängert werde.

Der Hedgefonds NML Capital und andere Gläubiger fordern von Buenos Aires 1,5 Milliarden Dollar (rund 1,1 Milliarden Euro) aus einst günstig gekauften Anleihen zurück, die nicht in die Umschuldung nach der argentinischen Staatspleite 2001 einflossen. Kommt es nicht zu einer Einigung, droht Argentinien der zweite Zahlungsausfall in 13 Jahren.

Kiciloff teilte mit, Argentinien wolle den Dialog über eine faire Lösung mit den Gläubigern fortsetzen.