Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) stellt den Aufkauf von Staatsanleihen und Hypothekenpapieren ein. Der für die Geldpolitik zuständige Offenmarktauschuss der Fed kündigte an, die Anleihenkäufe zu beenden.

Im Herbst 2012 hatte die Fed damit begonnen, monatlich langfristige Staatsanleihen und Immobilienpapiere im Wert von 66 Milliarden Euro zu erwerben. Seit Anfang des Jahres wurde das Programm in mehreren Schritten zurückgefahren. Zuletzt waren Anleihen im Wert von 11,8 Milliarden Euro gekauft worden.

Grund für die Entscheidung sei unter anderem, dass sich der Arbeitsmarkt in den USA positiv entwickelt habe, teilte die Fed mit. Die Arbeitslosenquote ist auf 5,9 Prozent gesunken, den niedrigsten Stand seit sechs Jahren.

Die Maßnahme führte zu Kursverlusten an der Wall Street. Der Dow-Jones-Index sank um 0,3 Prozent auf 16.954 Punkte. Der S&P 500 lag mit 0,5 im Minus und auf 1.975 Zähler. Der Nasdaq-Index fiel um 0,8 Prozent auf 4.529 Stellen.

Der Leitzins bleibt hingegen unverändert zwischen null und 0,25 Prozent. Seit Ende 2008 liegt er auf diesem Rekordtief. Die Fed werde den Zins noch "beträchtliche Zeit" in dieser Spanne halten, teilte die Notenbank mit.