Wettbewerbsfähigkeit

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Die Lohnstückkosten setzten die Arbeitskosten und die erbrachte Wirtschaftsleistung (Produkte oder Dienstleistungen) ins Verhältnis. Die Grafik zeigt, wie sich dieser Indikator für die Wettbewerbsfähigkeit in verschiedenen Euroländern entwickelt hat. Er hängt von der Produktivität und der Höhe der Löhne ab. Steigt die Produktivität oder fallen die Löhne, sinken die Lohnstückkosten. Nimmt die Produktivität dagegen ab oder steigen die Löhne, dann fallen auch die Lohnstückkosten höher aus. In Griechenland, Spanien und Portugal sind die Lohnstückkosten kräftig gesunken. In Italien sind sie dagegen gestiegen.

Euroskepsis

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Auch in den Krisenländern steht die Mehrheit der Bürger weiter zum Euro – wenn auch zum Teil relativ knapp, etwa in Italien. Den stärksten Einbruch gab es erwartungsgemäß in Griechenland. Hier haben viele Menschen das Gefühl, nicht mehr von der Regierung in Athen, sondern den Geldgebern im Ausland regiert zu werden.

Arbeitslosigkeit

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Durch die Eurokrise ist die Arbeitslosigkeit in einigen Ländern stark gestiegen. In Spanien und Griechenland steht eine ganze Generation junger Menschen ohne Job da. Der Höhepunkt der Krise scheint in den meisten Ländern jedoch überschritten. In den kommenden Jahren dürfte die Lage am Arbeitsmarkt – zumindest nach den derzeitigen Prognosen – besser werden oder zumindest stabil bleiben.