Die Störung an Tausenden Geldautomaten der Sparkassen in Deutschland ist behoben. Wie ein Sprecher des Automatenbetreibers Finanz Informatik sagte, werfen die Automaten wieder Geld aus. Am Vormittag hatte eine "recht flächendeckende Netzwerkstörung" mehrere Tausend Geldautomaten im Rheinland, Bremen, Saarland, Rheinland-Pfalz oder Baden-Württemberg lahmgelegt. Betroffen waren die Bundesländer Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Bremen und das Rheinland in Nordrhein-Westfalen und mehrere Tausend der bundesweit 25.000 Geldautomaten der Sparkassen. Einen Hackerangriff schloss der Sparkassenverband aus.

"Das Zahlen mit EC- oder Kreditkarten im Handel sollte ebenso möglich sein wie das Onlinebanking", sagte ein Sparkassensprecher. Dagegen hatte das Geldabheben genau so wenig funktioniert wie die Software der Bankkaufleute. Laut SWR, der zuerst über den Ausfall berichtet hatte, waren auch die Telefonleitungen einiger Filialen von der Störung betroffen. "Vieles deutet auf einen Serverausfall hin", sagte der Sprecher der Finanz Informatik.

Betroffene Kunden können im Notfall die Geldautomaten anderer Banken nutzen. Da die Sparkasse keinem Verbund angehört, fallen dabei aber Gebühren an.