2,74 Millionen Menschen waren im April ohne Job. Das sind 99.000 Erwerbslose weniger als noch vor einem Jahr, teilte die Bundesagentur für Arbeit am Donnerstag in Nürnberg mit. Noch niedriger war die Arbeitslosenzahl in einem April zuletzt vor 25 Jahren.

Damit sank die um jahreszeitliche Einflüsse bereinigte Erwerbslosenzahl im Vergleich zum März um 16.000. In Westdeutschland ging die Zahl um 7.000 zurück, im Osten um 9.000. 

Erstmals seit Dezember liege die Marke deutlich unter 2,8 Millionen. BA-Vorstand Frank-Jürgen Weise erklärte, dies habe mit der Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt und einer wachsenden Beschäftigung in den Außenberufen zu tun. Auch die Nachfrage der Unternehmen nach neuen Arbeitskräften sei nach wie vor sehr hoch. Zuletzt waren bei der Bundesagentur 640.000 freie Stellen gemeldet, 89.000 mehr als vor einem Jahr.