Ein Austritt Großbritanniens aus der EU könnte vielfältige Konsequenzen auf die Wirtschaft des Landes haben. Bisher gibt es nur wenige Studien, die nicht von einem Einbruch der Wirtschaftsleistung in den kommenden Jahren ausgehen.

Im schlimmsten Fall müssten Unternehmen Zölle auf Waren zahlen, die sie ausliefern, oder hätten Probleme, Personal zwischen den Standorten auszutauschen. Die Regeln für die Freizügigkeit der Arbeitnehmer würden nicht mehr gelten.

Da Experten im Falle eines Brexit mit einer kräftigen Abwertung des britischen Pfunds rechnen, kämen auch Abschreibungen auf Investitionen auf die Konzerne zu: In dem Land mit seinen 64 Millionen Einwohnern wären dann Werke, Maschinen oder Firmenanteile auf einen Schlag weniger wert.

Noch bleiben viele Unternehmen gelassen. Sie hoffen, dass selbst bei einem Votum der Briten am 23. Juni für einen Ausstieg in der darauf folgenden zweijährigen Übergangszeit vieles geregelt werden kann, um die Auswirkungen abzumildern.