Sieben Monate fällt die Temperatur in Ulan-Bator auf bis zu minus 30 Grad. Die Stadt in der Mongolei ist die kälteste Hauptstadt der Welt – und den ganzen Winter hängt eine dicke Feinstaubwolke über ihr. Denn viele Menschen leben in den Randbezirken noch in traditionellen Jurten oder einfachen Holzhäusern. Sie heizen mit Kohle und Holz. Aber auch die mit Zentralheizung ausgestatteten Wohnungen werden mit Kohlekraftwerken beheizt. Zwar stellt die Regierung den Jurtenbewohnern elektrische Öfen, aber viele Menschen können sich diese nicht leisten.