Mietpreise : Teurer geht immer

Die Mieten sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen. In unserer interaktiven Karte können Sie die aktuellen Quadratmeterpreise in Ihrer Region nachschauen.

Die Mieten steigen weiter: Noch ein Jahr zuvor kostete der neu vermietete Quadratmeter im Mittel 7,02 Euro kalt. 2018 verlangten Vermieterinnen und Vermieter bereits 7,36 Euro – also ein Plus von 4,8 Prozent.

Wie eine exklusive Auswertung von Daten des Immobiliendienstleisters empirica-systeme für ZEIT ONLINE zeigt, sind die regionalen Unterschiede gewaltig. Während der Quadratmeter in München kalt 17,30 Euro kostete, zahlte man im sächsischen Vogtlandkreis nur 4,52 Euro. In der Kaltmiete sind noch keine Heiz-, Warmwasser- und andere Nebenkosten enthalten.

Die Unterschiede sind im Laufe der Zeit immer größer geworden. So mussten Mieter in Straubing-Bogen in Niederbayern seit 2014 einen Anstieg der Kaltmiete um 35,2 Prozent hinnehmen; in Vorpommern-Greifswald dagegen sanken im selben Zeitraum die Mieten um 1,3 Prozent. Insgesamt sind die Kaltmieten in Deutschland in den vergangenen fünf Jahren im Mittel um 13,2 Prozent gestiegen.

Besonders hoch sind die Mieten in den sogenannten Top-7-Städten Berlin, Düsseldorf, Frankfurt am Main, Hamburg, Köln, München und Stuttgart. Wer dort 2018 einen Mietvertrag unterschrieben hat, musste im Mittel 11,57 Euro pro Quadratmeter zahlen. Das sind 18,9 Prozent mehr als noch vor fünf Jahren.

In unserer Karte können Sie nach Ihrer Region suchen und die Preisentwicklungen der 401 Landkreise und kreisfreien Städte vergleichen.