Demokratische Abgeordnete haben im Rahmen ihrer Untersuchungen zum Finanzgebaren von Präsident Donald Trump Informationen von der Deutschen Bank und anderen Geldhäusern angefordert. Die Vorladungen kämen von den Ausschüssen für Geheimdienstarbeit und Finanzen, teilte der Abgeordnete Adam Schiff mit. Er steht dem Geheimdienstgremium vor.

Bei der Untersuchung gehe es um eine mögliche ausländische Einflussnahme auf die US-Politik, sagte Schiff. Welche Finanzhäuser neben der Deutschen Bank gemeint sind, sagte er nicht.

Die Deutsche Bank galt zeitweise als Trumps Hausbank und gewährte ihm vor seiner Präsidentschaft hohe Kredite. Dies soll in einer Zeit geschehen sein, in der viele andere Geldinstitute dies ablehnten.

Die Vorsitzende des Finanzausschusses, Maxine Waters, sagte, die potenzielle Nutzung des US-Finanzsystems für illegale Zwecke gebe Anlass zu großer Sorge. Die Untersuchung reiht sich in etliche andere Nachforschungen der Demokraten rund um den Präsidenten ein.