Die Grünen im Bundestag fordern ein "Recht auf Reparatur" für Elektrogeräte. Dieses soll diverse Geräte wie etwa Waschmaschinen und Smartphones umfassen, berichtet die Süddeutsche Zeitung über einen Antrag der Fraktion.

Grundsätzlich solle so das Recht und die Möglichkeit dafür geschaffen werden, angeschaffte Elektrogeräte selbst reparieren zu lassen – um eben keine Neugeräte kaufen zu müssen. Die Politiker fordern auch, Elektrogeräte so zu bauen, dass sie reparaturfähig sind, heißt es.

Das Recht auf Reparatur soll aber auch Software umfassen. Etwa Informationen darüber, wie lange Softwareupdates für Elektrogeräte bereitgestellt werden, gehörten dazu.

Hintergrund der Forderung ist die oft lästige und teure Reparatur alter oder kaputter Elektrogeräte, wie etwa Mobiltelefone oder Computer und Laptops. Der dadurch angetriebene Kauf von Neugeräten verursacht mehr Elektronikschrott.

Die EU-Kommission hatte im Oktober dieses Jahres bereits Regeln beschlossen, die die Hersteller von Haushaltsgeräten verpflichten, die Umwelt und das Klima besser zu schützen. Kühlschränke, Waschmaschinen, Fernseher und andere Geräte sollten ab 2021 so konstruiert sein, dass sie leichter zu reparieren sind, teilte die Brüsseler Behörde damals mit.