Die USA, Kanada und Mexiko haben sich nach monatelangem Tauziehen auf eine neue Handelsvereinbarung geeinigt und das sogenannte USMCA-Abkommen in Mexiko-Stadt unterzeichnet. Es löst das 1994 in Kraft getretene Nafta-Freihandelsabkommen ab, das US-Präsident Donald Trump als "schlechtesten Deal aller Zeiten" bezeichnet hatte.

Eine vorläufige Einigung war vor einem Jahr errungen worden. Im Anschluss wurde aber Kritik laut, insbesondere vonseiten der US-Demokraten und amerikanischer Gewerkschaften. Auf deren Druck hin wurden nun striktere Vorkehrungen zugunsten von Arbeitnehmern aufgenommen. Die Parlamente aller drei Vertragsstaaten müssen das Abkommen noch genehmigen.

Die US-Demokraten und die Regierung von Präsident Donald Trump würdigten die Vereinbarung, die künftig den Freihandel mit Mexiko und Kanada regeln soll, als wichtigen Erfolg für die amerikanischen Arbeiter. Für Trump war es mit Blick auf das laufende Amtsenthebungsverfahren gegen ihn zudem ein wichtiger innenpolitischer Erfolg.

Die demokratische Vorsitzende des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi sagte, die neue Vereinbarung sei zweifellos besser als Nafta. Sie schrieb das den Unterhändlern ihrer Partei zu. Denn die hätten den ursprünglichen Vorschlag von Trumps Regierung deutlich verbessert.