Die extreme Armut erreicht wegen der Corona-Pandemie einen weltweiten Höchststand. Das geht aus dem Bericht Global Humanitarian Overview 2021 der Vereinten Nationen (UN) hervor. Demnach haben im kommenden Jahr 235 Millionen Menschen keinen Zugang zu Nahrung, Wasser und sanitären Einrichtungen – es sei denn, sie erhalten Hilfe von außen.
Die Zahl der Menschen, die derart versorgt werden müssen, erreicht damit einen neuen Höchststand. Laut UN-Generalsekretär António Guterres wuchs die Zahl der Bedürftigen damit innerhalb eines Jahres um 40 Prozent. Besonders betroffen sind demnach die Menschen in Syrien, Jemen, Afghanistan, in der Demokratischen Republik Kongo und in Äthiopien.
"Die Krise ist noch lange nicht vorbei", sagte Guterres. "Die Mittel für humanitäre Hilfe stehen vor großen Engpässen, da sich die Auswirkungen der globalen Pandemie weiter verschlimmern."
Guterres rief die Weltgemeinschaft zur Solidarität mit den Menschen in deren "dunkelster Stunde" auf. Sie litten nicht nur unter den wirtschaftlichen und sozialen Folgen der Pandemie, sondern auch unter Konflikten, Vertreibung, extremem Wetter und Naturkatastrophen. Acht von zehn der Länder, die humanitäre Hilfe am dringendsten benötigen, seien zugleich auch von schweren Folgen des Klimawandels betroffen.
Die UN und ihre Partner wollen für 160 Millionen besonders
bedürftige Menschen Lebensmittel, Wasser, Medizin, Kleidung und
Unterkünfte bereitstellen. Zudem sollen Kinder, etwa in
Flüchtlingslagern, unterrichtet werden und Impfungen erhalten.
Bisher konnte die UN mit ihren Partnern 17 Milliarden Dollar für humanitäre Hilfe aufbringen. Damit könnten 70 Prozent der betroffenen Menschen erreicht werden, was einem Anstieg von sechs Prozent im Vergleich zu 2019 entspreche.
Die UN teilten mit, dass bisher weniger als die Hälfte der eigentlich benötigten 35 Milliarden Dollar zusammengekommen sind. Die UN forderten die reichen Länder dazu auf, mehr Geld bereitzustellen.
Die extreme Armut erreicht wegen der Corona-Pandemie einen weltweiten Höchststand. Das geht aus dem Bericht Global Humanitarian Overview 2021 der Vereinten Nationen (UN) hervor. Demnach haben im kommenden Jahr 235 Millionen Menschen keinen Zugang zu Nahrung, Wasser und sanitären Einrichtungen – es sei denn, sie erhalten Hilfe von außen.
Die Zahl der Menschen, die derart versorgt werden müssen, erreicht damit einen neuen Höchststand. Laut UN-Generalsekretär António Guterres wuchs die Zahl der Bedürftigen damit innerhalb eines Jahres um 40 Prozent. Besonders betroffen sind demnach die Menschen in Syrien, Jemen, Afghanistan, in der Demokratischen Republik Kongo und in Äthiopien.